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Juni-Überprüfung: AMD und diese drei Aktien spielen künftig in der Champions League

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

Cristiano Ronaldo und vor allem Lionel Messi lassen es auf der großen Fußballbühne gerade noch einmal ordentlich krachen. Doch mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte das für die beiden ihr letztes WM-Turnier sein. Denn selbst für solche Weltstars kommt irgendwann der Zeitpunkt, um die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen.

Genauso gibt es auch im Pool unserer 100 Champions immer wieder Werte, die ihren Platz „fitteren“ Aktien überlassen müssen. Denn ein wesentlicher Bestandteil der boerse.de-Aktienbrief-Strategie ist die regelmäßige Überprüfung des Champions-Pools. Quartalsweise unterziehen wir die jeweils aktuellen Champions sowie mehrere tausend Aktien unserer stetig länger werdenden Beobachtungsliste einem Kennzahlen-Check. Dabei haben wir bei der Juni-Überprüfung vier Top-Aktien mit exzellenten Chance-Risiko-Profilen herausgefiltert, die zum 1. Juli neu in den Champions-Pool aufgenommen werden. 

Drei neue Tech-Champions und ein Dividenden-Exot

Prominentester Neuzugang ist Advanced Micro Devices, kurz AMD. PC-Nutzern dürfte der US-Konzern durch seine Ryzen-Chips ein Begriff sein, und auch die beliebten Spielekonsolen PlayStation 5 sowie Xbox Series X laufen mit AMD-Prozessoren. Daneben entwickelt Advanced Micro Devices auch sogenannte GPUs (Graphic Processing Units), die in KI-Rechenzentren benötigt werden. Auf diesem Gebiet ist AMD sogar der wichtigste Herausforderer des künftigen Champions-Kollegen Nvidia.

Der Blick auf die Performance-Kennzahlen zeigt, dass Anleger hier angesichts einer Verlust-Ratio von 4,03 mit einem erhöhten Anlagerisiko rechnen sollten. Doch dafür stehen auf der Renditeseite im Schnitt der vergangenen zehn Jahre auch sensationelle 48% Kursgewinn p.a. zu Buche (Gewinn-Konstanz 90%).

Ebenfalls aus dem Halbleiterbereich kommt ein Champions-Aufsteiger „made in Germany“. Im Gegensatz zu AMD liegt der Fokus hier jedoch nicht auf Hochleistungschips für KI-Anwendungen und Rechenzentren, sondern auf Chips für die Automobilindustrie. Bei einer ebenfalls erhöhten Verlust-Ratio von 3,60 dürfen sich Anleger hier im Schnitt über jährliche Kursgewinne von 28% freuen (Gewinn-Konstanz 88%), und zusätzlich winken derzeit 0,9% Dividendenrendite. 

Dritter Tech-Champions-Aufsteiger im Bunde ist ein weiterer US-Konzern, der selbst keine Halbleiter entwickelt und stattdessen komplexe Elektronik- und Systemlösungen fertigt. Dabei gilt dieses Unternehmen inzwischen als Schlüsselproduzent für Rechenzentren, dessen Komponenten aber genauso bei Kunden aus den Bereichen Konsumgüterelektronik und Medizintechnik zum Einsatz kommen. Mit 2,57 verfügt dieser Champions-Aufsteiger über eine nur leicht erhöhte Risikokennziffer, während das jährliche Kursplus im Schnitt der vergangenen zehn Jahre attraktive 31% beträgt (Gewinn-Konstanz 93%). 

Deutlich „exotischer“ wird es beim Blick auf den vierten Champions-Neuling. Denn Kerngeschäft sind hier sogenannte Tabletop-Spiele, die sich bei Fantasy- und Science-Fiction-Fans großer Beliebtheit erfreuen. Ein weiteres Standbein sind die entsprechenden Lizenzen für Videogames und Filme sowie Serien. Beim Blick auf die Performance-Kennzahlen weist die Aktie die niedrigste Verlust-Ratio (2,40) der vier Champions-Aufsteiger auf. Gleichzeitig beträgt die geoPAK10 beeindruckende 40% (Gewinn-Konstanz 91%). Als Bonus kommen dazu aktuell 2,4% Dividendenrendite, wobei das Unternehmen eine etwas ungewöhnliche Dividendenpolitik verfolgt, da Ausschüttungen in keinen festen Intervallen, aber meist fünf bis sechs Mal pro Geschäftsjahr erfolgen.

Wenn Sie die Namen aller Champions-Neulinge sowie der vier Absteiger erfahren möchten, sind Sie herzlich dazu eingeladen, den aktuellen boerse.de-Aktienbrief ganz unverbindlich und kostenlos zu lesen.

Kontrollieren auch Sie regelmäßig Ihr Portfolio – unser Depot-Check unterstützt Sie dabei

Mit unseren Quartalsüberprüfungen sorgen wir dafür, dass Aktien, bei denen sich die Performance-Kennzahlen im Lauf der Zeit verschlechtern, im Champions-Pool durch „fittere“ Werte ersetzt werden. Genauso empfehlen wir auch Langfristanlegern, ihr Depot in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, wofür als Hilfestellung der boerse.de-Depot-Check genutzt werden kann. 

Bei diesem Service wird Ihr Depot professionell nach Anlageklassen analysiert. Sie erhalten konkrete Empfehlungen zur Optimierung der Branchenstreuung, erfahren, bei welchen Positionen es sich möglicherweise um Depotbremser oder sogar Kapitalvernichter handelt und welche Champions-Alternativen es dazu gibt.

Den boerse.de-Depot-Check im Wert von 98 Euro können Aktienbrief-Abonnenten sowie Mitglieder des boerse.de-Investoren-Clubs alle zwölf Monate kostenlos nutzen. Jetzt, kurz vor dem Beginn der Sommerferien, wäre doch ein guter Zeitpunkt, um das eigene Portfolio fit für den Urlaub zu machen.

Mit bester Empfehlung

Jochen Appeltauer
Chefredakteur boerse.de-Aktienbrief

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