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IPOs jenseits von SpaceX & Co.: Diese Börsengänge könnten 2026 noch kommen

Die Schlagzeilen an den Finanzmärkten zu bevorstehenden Mega-Börsengängen wie SpaceX überschlagen sich derzeit regelrecht und lassen die Herzen mancher Spekulanten höher schlagen. Doch während Giganten aus der Raumfahrt- und KI-Welt die mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen, formiert sich auch in der zweiten Reihe eine spannende Pipeline für das zweite Halbjahr 2026. Denn abseits des ganz großen Rummels bereiten sich mehrere Tech- und Krypto-Schwergewichte auf den Sprung aufs Börsenparkett vor. 

Bitpanda: Europas Krypto-Aushängeschild zieht es nach Frankfurt

Die regulatorischen Rahmenbedingungen für Krypto-Assets in Europa werden immer konkreter. Diese positive Entwicklung nutzt das Fintech Bitpanda, um den Gang an die Börse in Frankfurt zu forcieren. Das Wiener Unternehmen profitiert derzeit von seiner enormen Dominanz im deutschsprachigen Raum und zeigt, dass das europäische Krypto-Ökosystem erwachsen geworden ist. Die Vorbereitungen laufen hinter den Kulissen laut Medienberichten auf Hochtouren, wobei bereits namhafte Investmentbanken mandatiert worden sein sollen, um das IPO mit einer Bewertung von schätzungsweise vier bis fünf Milliarden Euro zu begleiten. 

Blockchain.com: Börsengang im zweiten Anlauf?

In einem ähnlichen Segment agiert Blockchain.com. Die Krypto-Plattform, die zu den ältesten und bekanntesten Infrastruktur-Dienstleistern der Branche gehört, liebäugelt schon lange mit dem Sprung aufs öffentliche Parkett. Nachdem frühere IPO-Pläne u.a. aufgrund von Marktturbulenzen aufgeschoben wurden, verdichten sich nun die Signale für ein Listing in der zweiten Jahreshälfte: Mitte Mai 2026 hat Blockchain.com bei der SEC den Antrag für einen Börsengang in den USA eingereicht. Angetrieben durch die anhaltende institutionelle Akzeptanz von Digitalwährungen und den jüngsten Eintritt des Unternehmens in die Prognosemärkte (Krypto-Preiswetten) könnte Blockchain.com zu einem spannenden US-IPO werden.

Canva: Der profitable Design-Riese steht in den Startlöchern

Aus der Welt der Design- und Produktivitätssoftware steht die australische Plattform Canva in den Startlöchern. Canva gilt als einer der vielversprechendsten Börsenkandidaten 2026 im Software-as-a-Service-Sektor (SaaS). Mit über 240 Millionen monatlich aktiven Nutzern und einer privaten Bewertung von zuletzt rund 42 Milliarden Dollar bringt das Unternehmen mächtig Gewicht auf die Waage. Zudem schreibt Canva seit Jahren schwarze Zahlen und gilt als sehr profitabel.

Die IPO-Pipeline für die zweite Jahreshälfte 2026 ist also prall gefüllt. Doch als Anleger mit einem Fokus auf den Vermögensaufbau wissen wir: Neuemissionen bergen ein hohes Risiko und zehren mitunter von Vorschusslorbeeren, die im Lauf der Zeit der Realität nicht standhalten können. 

Bei der Auswahl von Champions-Aktien durch die Performance-Analyse wird deshalb eine Kurshistorie von mindestens zehn Jahren vorausgesetzt. Erst dann haben Titel überhaupt eine Chance, in den erlesenen Kreis unserer 100 Champions aufgenommen zu werden – und natürlich muss dann auch noch die langfristige Anlagequalität überzeugen. Welche 100 Aktien aktuell die besten Kennzahlen aufweisen, erfahren Sie im aktuellen boerse.de-Aktienbrief, den Sie hier kostenlos und unverbindlich probelesen können.

Auf gute Investments!
Ihr

Markus Schmidhuber
Content Manager