Grund zum Feiern: 130 Jahre Dow Jones und neues Allzeithoch im US-Musterdepot!
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
ich weiß nicht, ob Sie es mitbekommen haben: Der Dow Jones feierte gestern ein rundes Jubiläum, das in der täglichen Börsenberichterstattung nur am Rande erwähnt wurde. Am 26. Mai 1896 berechnete der Finanzjournalist Charles Henry Dow erstmals den nach ihm benannten Index. Die Konstruktion war vergleichsweise simpel. Denn anfangs enthielt der Dow Jones Industrial Average zwölf Werte, deren Kurse aufsummiert und das Ergebnis durch zwölf geteilt wurde. Der auf diese Weise ermittelte Schlusskurs betrug 40,94 Punkte, woraus zum 130. Geburtstag 50.462 Zähler geworden sind.
1928 wurde die Zahl der im Index enthaltenen Aktien zwar auf 30 erhöht, und um Aktien-Splits sowie Veränderungen in der Indexzusammensetzung zu berücksichtigen, kommt bei der Berechnung der sogenannte Dow-Divisor zum Einsatz. Ansonsten ist die Systematik hinter dem ältesten Aktienindex bis heute praktisch unverändert geblieben, was den Dow Jones im Kreis der großen Indizes ein wenig zu einem Exoten macht.
Dow Jones: Index-Exot mit hohem Champions-Anteil
Während Dax, Euro Stoxx, MSCI World & Co. die gemessen an der Marktkapitalisierung größten Werte berücksichtigen, gibt es beim Dow Jones keine starren mathematischen Aufnahmekriterien und auch keine fixen Überprüfungstermine. Stattdessen entscheidet ein Indexkomitee subjektiv darüber, wann welche Aktien in den Index aufgenommen werden. Dabei achtet das Komitee auf eine hohe Indexkontinuität und setzt voraus, dass Unternehmen eine exzellente Reputation sowie eine hohe Bedeutung für die US-Wirtschaft besitzen. Börsenneulinge oder Werte mit kurzen Kurshistorien sind daher generell kein Thema für das altehrwürdige Wall-Street-Barometer, was aus Sicht der Performance-Analyse übrigens kein Nachteil ist. Im Gegenteil:
Von den 40 Dax-Mitgliedern erhalten beim boerse.de-Aktien-Rating nur acht die für Champions reservierte Bestnote AAA, und im Euro Stoxx 50 sind es zehn, sodass der Champions-Anteil jeweils 20% beträgt. Im Vergleich dazu liegt die Champions-Quote im Dow Jones bei 33%. Gleichzeitig gibt es hier aktuell kein einziges Mitglied mit einem D-Rating, während im Dax und Euro Stoxx fünf bzw. zwei Werte als langjährige Kapitalvernichter einzustufen sind.
Trotz seines hohen Alters und simplen Indexkonzepts haben die im Dow Jones enthaltenen Aktien aus Sicht der Performance-Analyse eine höhere Anlagequalität als beispielsweise die schwergewichtigen Mitglieder des vergleichsweise jungen Dax. Zumal es im Dow Jones neben den zehn Champions auch noch vier Werte mit einem AA- sowie drei mit einem A-Rating gibt, sodass hier insgesamt 17 Aktien bzw. 57% über Investmentqualität verfügen.
Schon 685% Gewinn im Musterdepot der boerse.de-Signale Aktien USA
Alle 30 Blue-Chips aus dem Dow Jones sind selbstverständlich auch Bestandteil des mehr als 700 Werte umfassenden Anlage-Universums der boerse.de-Signale Aktien USA, bei denen es gerade ebenfalls Grund zum Feiern gab. Im Mittelpunkt dieses Trading-Dienstes steht ein vom BOTSI®-Advisor gesteuertes Musterdepot, das die bis zu zehn trendstärksten US-Aktien enthalten kann. Aktuell gibt es an der Wall Street eine ganze Menge starker Aufwärtstrends, sodass das Musterdepot der boerse.de-Signale Aktien USA gerade mit zehn Positionen voll investiert ist und dabei gestern ein neues Allzeithoch markierte.
Allein in diesem Jahr beträgt das Plus dabei inzwischen schon 75%. Und seit dem Start der boerse.de-Signale Aktien USA im April 2020 hat das Musterdepot sogar insgesamt sensationelle 685% gewonnen, was im Schnitt einer Rendite von 30,1% p.a. entspricht.
Machen Sie sich doch mit dem Gratis-Login in aller Ruhe und völlig unverbindlich selbst ein Bild von unserem Trading-Dienst für die trendstärksten US-Aktien. Und jeder, der einmal mehr als 100 Jahre Börsengeschichte zum Anfassen erleben möchte, ist herzlich zu einem Besuch in unserem Börsenmuseum eingeladen. Eine 3D-Installation verdeutlicht hier eindrucksvoll, wie der Dow Jones trotz zweier Weltkriege, Weltwirtschaftskrise und des Platzens der New-Economy-Blase jeden Rücksetzer wieder aufgeholt hat.
Vielleicht lässt sich der Besuch des Börsenmuseums ja mit einem der kommenden Rosenheimer Investorenabende verbinden. Hier finden Sie die nächsten Termine und können sich auch direkt kostenfrei einen der begehrten Plätze reservieren.
Mit bester Empfehlung
Jochen Appeltauer
Chefredakteur boerse.de-Aktienbrief
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