Highlights

Folgen Sie Ihrem Plan unabhängig von kurzfristiger Performance

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

langfristig erfolgreich zu investieren, bedeutet einen Plan zu haben und diesem konsequent zu folgen. Dies ist natürlich nur möglich, wenn die gewählte Anlagestrategie zu den persönlichen Rendite- und Risikoerwartungen auch passt. Das heißt: 

Wer beispielsweise in den Dax investiert, kann mit einer Rendite von rund 9% p.a. (inklusive Dividenden) rechnen, wobei alle zweieinhalb Jahre eine Korrektur von mehr als 10% einkalkuliert werden sollte. Denn in diesem Jahrtausend hat der Dax zehn Mal von seinem Hoch zweistellig zurückgesetzt und dabei durchschnittlich 29,6% verloren bzw. 24,8% ohne die Jahrhundert-Baisse mit dem 73%-Einbruch zwischen 2000 und 2003. Wer also in eine solche Korrektur hineinläuft, hat als Buy-&-Hold-Anleger keine andere Möglichkeit als diese ganz einfach zu akzeptieren und idealerweise sogar nachzukaufen. Die meisten Leser wissen:

Unser boerse.de-Champions-Index (BCI) gewinnt für gewöhnlich mehr als der Dax und korrigiert weniger, obwohl hier Dividenden (wie international üblich) nicht berücksichtigt werden. Seit Jahresbeginn hat der BCI marginal die Nase vorn (-0,2% vs. -0,6%), im Zehn-Jahres-Vergleich liegen beide Indizes gleich auf, und in den vergangenen 20 Jahren gewann der Dax 297%, der BCI aber 348% plus aller Dividenden. Beide Barometer notieren nur 3% bzw. 4% unter ihren Zwölfmonatshochs, doch während der Dax im Januar ein All-Time-High markiert hat, befindet sich der BCI seit dem 10. Februar 2025 in der Korrektur. 

Korrekturen sind markttechnische Bereinigungen und bedeuten damit eine Rückkehr zum Mittelwert, der natürlich auch (vorübergehend) unterschritten werden kann. Rückläufige Kurse allein sind daher keinerlei Grund, sich von langfristig angedachten Investments zu trennen und sollten viel eher für weitere Käufe genutzt werden. So können momentan Defensiv-Titanen aus dem boerse.de-Aktienfonds wie Warren Buffetts Berkshire Hathaway oder McDonald‘s mit einem Abschlag von 12% bzw. 18% eingekauft werden, und eine Lindt Sprüngli gibt es derzeit sogar 30% unter dem Hoch. Bei Investments eröffnen solche Underperformances die Chance auf überdurchschnittliche Gewinne in der Zukunft, und das ist der Unterschied zu Trendfolge-Tradings. Konkret: 

Wer Trendfolge-Gewinne anstrebt, setzt auf starke Aufwärtstrends und kauft bzw. verkauft ohne Rücksicht auf Namen, Branchen oder Diversifikation. Solange Aktien des jeweiligen Anlageuniversums rechenbare Trends herausbilden, können hohe, aber betont spekulative Trendfolge-Gewinne erzielt werden, während Verlustphasen ihre Ursache in den fehlenden Trendstärken des Universums haben, die zu vielen Fehltrades führen. Aktuell realisieren die über den von Prof. Dr. Hubert Dichtl und mir im Jahr 2020 entwickelten BOTSI-Algorithmus streng regelbasiert gesteuerten Musterdepots außergewöhnliche Renditen. So errechnet sich in den ersten vier Monaten dieses Jahres für die im Mai 2025 eingeführten boerse.de-Signale Aktien DACH ein Gewinn von +59,9%, der schon seit 2006 erscheinende Kurzfrist-Trader hat +63,2% und die erst im Oktober gestarteten boerse.de-Megatrend-Aktien haben sogar +90,5% gewonnen! Also:

Entwickeln Sie einen Plan und folgen Sie diesem unabhängig von der kurzfristigen Performance. Trendfolge-Trader sollten momentan nicht übermütig werden, Champions-Investoren sollten auf ein breites Comeback der laut Performance-Analyse ja langfristig erfolgreichsten und sichersten Aktien vertrauen. Immerhin fehlen dem boerse.de-Technologiefonds nur noch 1,27 Euro für ein neues All-Time-High, und Anleger im boerse.de-Aktienfonds erhalten Ende Mai eine nun zum siebten Mal in Folge um 10% erhöhte Ausschüttung. Wer also Langfristinvestments (inklusive boerse.de-Gold) mit Trendfolge-Trading kombiniert, kommt dem Nonplusultra der Geldanlage sehr nahe. Das ist übrigens auch unser Verständnis für Wealth Management ...

Qualität gewinnt langfristig immer!

Mit bester Empfehlung

Ihr 
Thomas Müller