Investieren in Schnäppchen und Trendfolge als Beimischung
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
im März war der Rosenheimer Investorenabend wieder ein absolutes Highlight – mit einer süßen Überraschung für alle Besucher von „Chocolateman“ Uwe Dengel und dem Besuch der Börsenlegende Heiko Thieme, den ich sodann zum Ehren-Börsen-Botschafter ernannt habe. Ältere Leser erinnern sich bestimmt:
Heiko Thieme (Jahrgang 1943) lebte und arbeitete vier Jahrzehnte in New York, veröffentlichte von 1987 bis 2003 in der FAZ die Kolumne „Brief aus der Wall Street“, startete 1986 Deutschlands erste Börsenhotline (meine war die zweite, dafür aber auch von 1988 bis 1996 drei Mal täglich von mir aktualisiert ...), managte mit seiner Thieme Associates den American Heritage Fund und ist bis heute ein gern gesehener Gast auf Kongressen und im TV. Seine Auftritte in der Telebörse – insbesondere beim großen Crash von 1987, der mich wenige Tage später zur Börsenverlag-Gründung motivierte – waren für mich eine große Inspiration, und ich habe seinen Besuch in Rosenheim sehr genossen.
Der berühmteste Heiko-Thieme-Spruch ist wahrscheinlich „Der Pessimist ist der einzige Mist, auf dem nichts wächst!“, und recht hat er. Seit dem Start der Trump-Kapriolen im Februar 2025 befinden sich die Börsen in einem schwierigen Fahrwasser, getragen von wenigen, hochkapitalisierten Titeln, und wer in diesen nicht bzw. mit einer geringeren Gewichtung als in den Index-Benchmarks (allen voran dem MSCI) investiert ist, muss sich mit einer Unterperformance herumschlagen. Doch:
Buy-and-hold bedeutet nun einmal, konsequent investiert zu bleiben, was bei steigenden Kursen den meisten Anlegern leichtfällt, aber bei stagnierenden und rückläufigen Kursen oftmals infrage gestellt wird. Gleichzeitig verschieben momentan viele das „buy“, weil die geopolitische Lage zu viele Unsicherheiten zeige. Doch genau so läuft jeder Marktzyklus ab, und wenn an den Börsen wieder eitel Sonnenschein herrscht, dann werden die Kurse schon längst wieder „oben“ sein. Zum Vergleich:
Millionen Verbraucher sind Schnäppchenjäger und stürzen sich auf Rabatte für alles Mögliche, außer für Aktien. So werden Nachlässe für Handys, Schminke, Online-Bestellungen, Kreditkartenzahlungen, Schokolade, Urlaubsreisen, Streaming-Angebote oder Handtaschen und vieles mehr stets intensiv genutzt. Doch selbst eine Apple-Aktie gibt es heute mit 12% Nachlass zu den Hochs, bei Lindt Sprüngli sind es -19%, bei L‘Oréal -23% und bei Amazon 26% Rabatt. Netflix notiert sogar 29% unter den Höchstpreisen, bei Booking Holdings beträgt der Rabatt 30% und bei Hermès sogar 43% ...
Natürlich sind Rabatte für sich allein genommen kein Kaufargument – auch nicht bei Champions-Aktien –, denn für den Vermögensaufbau ist die Diversifikation (inklusive boerse.de-Gold) alternativlos. Aber es liegt auf der Hand, dass ein Champions-Portfolio (direkt oder indirekt über die boerse.de-Fonds) unter den Höchstkursen ein höheres Renditepotenzial aufweist, als ein identisches Depot, dessen Aktien auf All-Time-Highs notieren. Der „Inhalt“ ist ja derselbe, ob die Kurse nun höher oder niedriger notieren. Dementsprechend:
Wer sich als Investor versteht, hält die Füße still und überlegt sich Nachkäufe. Für „Action“ stehen Ihnen unsere Trendfolge-Börsendienste zur Verfügung, die Sie sich jederzeit kostenlos und völlig unverbindlich ansehen können. Das Musterdepot der „boerse.de-Megatrend-Aktien“ hat beispielsweise am 19. März ein neues All-Time-High markiert und seit Jahresanfang schon erstaunliche 44% zugelegt. Trendfolge aber nur als Beimischung, als Portfoliokern sind Champions alternativlos!
Denn Qualität gewinnt langfristig immer!
Mit bester Empfehlung
Ihr
Thomas Müller
