Für 2026 dürften wir wieder optimistisch sein!
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,2025 war ungewöhnlich. Mir wurde der Wirtschaftspreis der Stadt Rosenheim verliehen, wir haben zwei neue Börsendienste veröffentlicht, den Direktanlageservice myChampions100 um drei Anlagestrategien erweitert, Europas erstes Finanzportal boerse.de geräuschlos in die Cloud gebracht und das Protect-Megatrend-Portfolio (PMP) gestartet. Dabei war der Börsenverlauf alles andere als vergnügungssteuerpflichtig. Vor allem der März mit den von Donald Trump ausgelösten Zollkapriolen hatte die Märkte in allen Bereichen gehörig durcheinander gewirbelt. Konkret:
Im März stürzte der Nasdaq um 7,7% ab, was den schlechtesten März seit dem Jahr 2001 bedeutete. Während der Dax nur kurz zuckte (-1,7%), ging es im S&P 500 um 5,8% und im MSCI World (Euro) sogar um 8,2% nach unten. Gleichzeitig verzeichnete der Goldpreis mit +9,6% den erfolgreichsten März seit 1985, also seit 40 Jahren! Und auch an der Währungsfront ging es rund: Der Euro/Dollar gewann 3,9% (bester März seit 2016) und im Anschluss gleich noch mal +5,2%, womit der höchste April-Kursgewinn seit 1986 erreicht wurde! Nach einer kurzen Verschnaufpause folgte mit einem Plus von 3,4% dann der größte Juni-Anstieg seit 2002. Seitdem läuft eine Seitwärtsbewegung, doch per saldo bedeuten 13,4% Anstieg (nach +13,8% im Jahr 2017) den größten Jahresgewinn seit 2002! Entsprechend:
Bitte lesen Sie noch einmal meine Jahresprognose aus dem Januar. Ich schrieb: „... Deshalb sollten wir uns darauf einstellen, dass es in diesem Jahr eine Korrektur (vielleicht sogar zwei) von mehr als 10% im Dow Jones geben wird, zumal der Index seit der Ukraine-Krise 2022 nicht mehr zweistellig zurückgesetzt hat. Damit werden sich tolle Nachkaufgelegenheiten eröffnen, denn 2025 wird per saldo positiv.“ Und weiter: „Das erste Quartal dürfte holprig verlaufen, wobei die Jahrestiefs im Januar oder Februar markiert werden sollten. Danach sind steigende Kurse wahrscheinlich, und der typischen Konsolidierung im August und September folgt eine Rallye bis zum Jahreshoch am 30. Dezember.“ Die Realität:
Das erste Quartal ist in der Tat holprig verlaufen, wobei die Jahrestiefs in der zweiten Aprilwoche markiert wurden. Bis dahin hatte der Dow Jones 16,1% verloren (seit 30. Januar), der Dax 16,0% (seit 6. März, also in nur vier Wochen), unser BCI 17,4% (seit 10. Februar) und der MSCI World (Euro) 20,5% (seit 19. Februar). Der Dow Jones erreichte sein Jahreshoch immerhin am 24. Dezember, im Dax war es der 9. Oktober, und unser Champions-Index befindet sich noch immer unter den Februar-Tops. Denn zur Schwäche des US-Dollars kam eine ganz ungewöhnliche Entwicklung:
Die kapitalisierungsgewichteten Indizes profitierten 2025 von den Kursgewinnen einiger weniger Aktien mit hoher Marktkapitalisierung. Durch die Kursgewinne haben diese einerseits die Indizes nach oben getrieben (womit ein viel zu positives Bild der Börsenentwicklung suggeriert wird) und damit gleichzeitig weiter an Indexgewicht gewonnen. So machen heute die fünf größten (Champions-)Unternehmen 29% der Marktkapitalisierung des 500 Titel umfassenden S&P-Index aus, und eine solche Konzentration hat es noch nie zuvor gegeben!
Die Malaise, die Champions-Investoren in diesem Jahr durchlaufen mussten, ist gut an der Entwicklung meines Realdepots abzulesen. Nachdem ich 2024 keine einzige Transaktion vorgenommen hatte, gelang der avisierte erste Korrektur-Nachkauf von 1000 boerse.de-Aktienfonds-Anteilen ziemlich genau auf dem April-Tief. Doch der schnellen Erholung folgte ein zähes Seitwärtsgeschiebe bis Jahresende, so dass per saldo lediglich ein Jahresergebnis von +39.365 Euro verzeichnet werden konnte, das vereinnahmten Ausschüttungen und ganz primär dem kräftigen Gewinn von boerse.de-Gold (+50,0%) zu verdanken war. Ich bin überzeugt:
Die Marktbreite wird zurückkommen, und wer 2025 Nachkaufgelegenheiten genutzt hat, wird belohnt werden. Immerhin waren der diesjährigen Konsolidierung kräftige Gewinne vorangegangen. 2024 hatte mein Realdepot 196.000 Euro gewonnen, der boerse.de-Technologiefonds (+25,9%) schlug den Nasdaq 100, und der boerse.de-Weltfonds (+24,3%) wurde mit dem Euro-FundAward als einer der besten Mischfonds ausgezeichnet. Ich bedanke mich bei allen Anlegerinnen und Anlegern für das große Vertrauen, das die Rosenheimer Assets auf inzwischen 630 Millionen Euro anwachsen ließ. Für unsere Champions dürfen wir 2026 optimistisch sein, denn wir wissen:
Qualität gewinnt langfristig immer!
Mit bester Empfehlung
Ihr
Thomas Müller
Im März stürzte der Nasdaq um 7,7% ab, was den schlechtesten März seit dem Jahr 2001 bedeutete. Während der Dax nur kurz zuckte (-1,7%), ging es im S&P 500 um 5,8% und im MSCI World (Euro) sogar um 8,2% nach unten. Gleichzeitig verzeichnete der Goldpreis mit +9,6% den erfolgreichsten März seit 1985, also seit 40 Jahren! Und auch an der Währungsfront ging es rund: Der Euro/Dollar gewann 3,9% (bester März seit 2016) und im Anschluss gleich noch mal +5,2%, womit der höchste April-Kursgewinn seit 1986 erreicht wurde! Nach einer kurzen Verschnaufpause folgte mit einem Plus von 3,4% dann der größte Juni-Anstieg seit 2002. Seitdem läuft eine Seitwärtsbewegung, doch per saldo bedeuten 13,4% Anstieg (nach +13,8% im Jahr 2017) den größten Jahresgewinn seit 2002! Entsprechend:
Bitte lesen Sie noch einmal meine Jahresprognose aus dem Januar. Ich schrieb: „... Deshalb sollten wir uns darauf einstellen, dass es in diesem Jahr eine Korrektur (vielleicht sogar zwei) von mehr als 10% im Dow Jones geben wird, zumal der Index seit der Ukraine-Krise 2022 nicht mehr zweistellig zurückgesetzt hat. Damit werden sich tolle Nachkaufgelegenheiten eröffnen, denn 2025 wird per saldo positiv.“ Und weiter: „Das erste Quartal dürfte holprig verlaufen, wobei die Jahrestiefs im Januar oder Februar markiert werden sollten. Danach sind steigende Kurse wahrscheinlich, und der typischen Konsolidierung im August und September folgt eine Rallye bis zum Jahreshoch am 30. Dezember.“ Die Realität:
Das erste Quartal ist in der Tat holprig verlaufen, wobei die Jahrestiefs in der zweiten Aprilwoche markiert wurden. Bis dahin hatte der Dow Jones 16,1% verloren (seit 30. Januar), der Dax 16,0% (seit 6. März, also in nur vier Wochen), unser BCI 17,4% (seit 10. Februar) und der MSCI World (Euro) 20,5% (seit 19. Februar). Der Dow Jones erreichte sein Jahreshoch immerhin am 24. Dezember, im Dax war es der 9. Oktober, und unser Champions-Index befindet sich noch immer unter den Februar-Tops. Denn zur Schwäche des US-Dollars kam eine ganz ungewöhnliche Entwicklung:
Die kapitalisierungsgewichteten Indizes profitierten 2025 von den Kursgewinnen einiger weniger Aktien mit hoher Marktkapitalisierung. Durch die Kursgewinne haben diese einerseits die Indizes nach oben getrieben (womit ein viel zu positives Bild der Börsenentwicklung suggeriert wird) und damit gleichzeitig weiter an Indexgewicht gewonnen. So machen heute die fünf größten (Champions-)Unternehmen 29% der Marktkapitalisierung des 500 Titel umfassenden S&P-Index aus, und eine solche Konzentration hat es noch nie zuvor gegeben!
Die Malaise, die Champions-Investoren in diesem Jahr durchlaufen mussten, ist gut an der Entwicklung meines Realdepots abzulesen. Nachdem ich 2024 keine einzige Transaktion vorgenommen hatte, gelang der avisierte erste Korrektur-Nachkauf von 1000 boerse.de-Aktienfonds-Anteilen ziemlich genau auf dem April-Tief. Doch der schnellen Erholung folgte ein zähes Seitwärtsgeschiebe bis Jahresende, so dass per saldo lediglich ein Jahresergebnis von +39.365 Euro verzeichnet werden konnte, das vereinnahmten Ausschüttungen und ganz primär dem kräftigen Gewinn von boerse.de-Gold (+50,0%) zu verdanken war. Ich bin überzeugt:
Die Marktbreite wird zurückkommen, und wer 2025 Nachkaufgelegenheiten genutzt hat, wird belohnt werden. Immerhin waren der diesjährigen Konsolidierung kräftige Gewinne vorangegangen. 2024 hatte mein Realdepot 196.000 Euro gewonnen, der boerse.de-Technologiefonds (+25,9%) schlug den Nasdaq 100, und der boerse.de-Weltfonds (+24,3%) wurde mit dem Euro-FundAward als einer der besten Mischfonds ausgezeichnet. Ich bedanke mich bei allen Anlegerinnen und Anlegern für das große Vertrauen, das die Rosenheimer Assets auf inzwischen 630 Millionen Euro anwachsen ließ. Für unsere Champions dürfen wir 2026 optimistisch sein, denn wir wissen:
Qualität gewinnt langfristig immer!
Mit bester Empfehlung
Ihr
Thomas Müller
