Die Welt über den boerse.de-Aktienbrief

Die Welt über den boerse.de-Aktienbrief
boerse.de-AktienbriefDie Online-Ausgabe der überregionalen Tageszeitung "Die Welt" greift eine Empfehlung aus dem boerse.de-Aktienbrief auf:

Kühne + Nagel Nachkaufsignal nutzen
(boerse.de-Aktienbrief) 


 Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" raten das aktuelle Nachkaufsignal bei der Aktie von Kühne + Nagel  nun zum Einstieg zu nutzen.
Die Wurzeln des Global Players würden bis 1890 zurückreichen. Damals hätten August Kühne und Friedrich Nagel in Bremen eine auf Schiffsversand spezialisierte Zwei-Mann-Spedition ins Leben gerufen. 60 Jahre lang sei das Unternehmen ausschließlich an deutschen Häfen vertreten gewesen. Anfang der 1950er Jahre hätten Niederlassungen in Kanada, den Benelux-Ländern sowie im Mittleren und Nahen Osten die Internationalisierung eingeleitet. 1966 sei Kühne + Nagel zur Aktiengesellschaft umgewandelt worden, wobei Gründerenkel Klaus-Michael Kühne als Vorstandsvorsitzender und Mehrheitseigentümer den Firmensitz in die Schweiz verlegt habe.

Nachdem der Versuch, eine eigene Schiffsflotte aufzubauen, während der 1970er Jahre gescheitert sei, sei die Konzentration auf den weltweiten Aufbau von Verteilzentren erfolgt. Heute unterhalte Kühne + Nagel 850 Niederlassungen in über 100 Ländern, wobei mit 54.000 Mitarbeitern die gesamte Palette an Logistik-Dienstleistungen abgedeckt werde. Für Transporte auf dem Wasserweg sei der Konzern mit einem jährlichen Frachtvolumen von 1,5 Mio. Kubikmetern klarer Weltmarktführer. Per Flugzeug betrage das jährliche Frachtaufkommen 800.000 Tonnen, was weltweit Platz vier bedeute.

Beide Segmente zusammen würden rund 60% zum gesamten Konzernumsatz beisteuern. Der Rest verteile sich auf Transporte via Bahn bzw. Lkw, logistikbezogene Informationstechnologie sowie so genannte Kontraktlogistik. Dabei würden an 400 Standorten in 55 Ländern Zwischen- bzw. Auslieferungslager mit einer Fläche von mehr als 6 Mio. Quadratmetern samt dazugehörigen Dienstleistungen angeboten.

So wickle Kühne + Nagel bspw. über das Logistikzentrum in Baoshan bei Schanghai Lagerung, Produktprüfung, Konfektion und Auslieferung sämtlicher Siemens-Gigaset-Telefone für den chinesischen Markt ab. Die Expansion werde laufend vorangetrieben. So habe im März durch Übernahme der norwegischen J. Martens Holding die Position im Öl- und Gaslogistikmarkt ausgebaut werden können. Geplant seien auch Großakquisitionen in Spanien und Italien sowie der Kauf der Deutsche Bahn-Tochter Schenker, um das Geschäftsfeld Landverkehr (Schiene und Straße) zu verstärken. Da der globale Wirtschaftseinbruch massive Rückgänge im internationalen Warenverkehr zur Folge gehabt habe, seien die Umsätze im ersten Halbjahr um 21% (8,5 Mrd. CHF) gesunken. Der Gewinn sei um 16% auf 259 Mio. CHF geschrumpft.

Die Aktie des seit 1994 börsennotierten Unternehmens habe auf Dekadensicht im Schnitt 21% pro Jahr (Gewinn-Konstanz: 88%) gewonnen, zuzüglich einer Dividenden-Rendite von derzeit 2,4%. Angesichts der niedrigsten Risiko-Kennziffer aller Aktien dieser Branche (Verlust-Ratio:1,88) sei Kühne + Nagel sogar ein besonders defensives Investment. Dennoch habe der Neuling in dem Experten-Empfehlungspool (Aufnahme per 1. August 2009) zwischen Oktober 2007 und Februar 2009 einen historisch einmaligen 53%-Rückschlag erlitten. In der seitdem laufenden Aufholjagd habe die Aktie indes schon wieder 48% gewonnen.

Da sich für die nächsten fünf Jahre ein rechnerisches Gewinn-Potenzial von 155% eröffnet, nutzen die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" das aktuelle Nachkaufsignal jetzt zum erstmaligen Einstieg. (Ausgabe 196 vom 09.09.2009)


(Quelle: www.welt.de vom 11.09.2009)

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