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Sparen und Anlegen – Mit BCDI eine solide Basis nicht nur für 2017 schaffen

09.01.2017

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

Inflation und Zinsanstieg werden auch in Europa zum Thema – nicht nur jenseits des Atlantiks. Es macht aber wenig Sinn, schon jetzt neue Prognosen aufzustellen (es gibt ja genug Vorhersagen dazu) und seine Anlagestrategie zu ändern. Bis auf weiteres sollte es unabhängig von Realzinssorgen bei der Einschätzung bleiben, dass Aktien erneut die übrigen klassischen Anlageformen auch 2017 schlagen werden, wobei das erste Halbjahr möglicherweise besser verläuft als die zweite Hälfte. Die optimistischsten Schätzungen sehen den Dax im Frühjahr im Bereich von 14.000 Punkten!

Ähnlich sieht es auch Börsenverlags-Chef Thomas Müller: „2017 wird ein erfolgreiches Börsenjahr, wobei das erste Halbjahr weitaus besser verlaufen sollte als das zweite. Die Kurse haben freie Bahn bis August, dann dürften die Gewinne wieder auf breiterer Basis konsolidiert werden.“ Dass der Dax nun das dritte Jahr in Folge mit einer einstelligen Veränderung beendet hat (2016: +6,9%, 2015: +9,6%, 2014: +2,7%), sei ungewöhnlich. Davor kam es zwischen 2005 und 2013 neun Jahre in Folge zu zweistelligen Kursveränderungen. Müller: „Deshalb sehe ich 2017 beste Chancen für einen prozentual zweistellig ansteigenden Dax, womit es über 13.000 Punkte hinausgehen sollte. Der Dax dürfte den Dow Jones outperformen, aber den BCDI sehe ich wieder vorne.“

Auch an dieser Stelle möchte ich auf die dicken Fragezeichen hinweisen, die nicht nur von Konjunkturverläufen und Geldpolitik der Notenbanken ausgehen, sondern im neuen Jahr vor allem von politischen Entwicklungen. Das ist ein Grund für die strategische Empfehlung, weiter auf eher defensive Value-Aktien als Portfolio-Schwerpunkt zu setzen, weniger auf Wachstumswerte. Zugegeben, das sehen zahlreiche Strategen anders, insbesondere wegen des zunehmenden Konjunkturtempos in den USA. Aber zumindest als langfristige Depotgrundlage eignen sich nach meiner Einschätzung gerade internationale Defensiv-Aktien, wie sie der BCDI umfasst.

2016 endete für den BCDI per Saldo zwar mit einem leichten Minus von 1,3%. Im Vergleich dazu konnten der Dow Jones um 13,4% und der Dax um 6,9% zulegen. Dass der BCDI den großen internationalen Indizes hinterherhinkt, kann zwischenzeitlich immer wieder vorkommen. Mit zunehmendem Vergleichshorizont wendet sich das Blatt jedoch zugunsten des „ boerse.de-Champions-Defensiv-Index “.

Seit dem Start im Juli 2014 hat der BCDI 36% gewonnen, während Dax und Dow Jones nur um jeweils 17% zulegten. In den vergangenen 30 Monaten verzeichnete der BCDI somit eine Outperformance von 112%. Und in der historischen Rückrechnung bis Ende 1999 steht beim boerse.de-Champions-Defensiv-Index ein Kursgewinn von 842% zu Buche. Im selben Zeitraum kletterten der Dow Jones nur um 72% und der Dax lediglich um 65%.

Zum 2016er Ultimo haben die Kollegen vom Börsenverlag beim BCDI einen außerordentlichen Index-Tausch durchgeführt. Dabei wurden Altria, Church & Dwight, Colgate-Palmolive sowie McDonald´s herausgenommen und durch Compass Group, Essilor, Fresenius sowie Reckitt Benckiser ersetzt. Der Grund dafür war nicht etwa eine Verschlechterung der Performance-Kennzahlen, vielmehr war diese Maßnahme regulatorisch bedingt, denn: Seit dem 1. Januar 2017 unterliegen derivative Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung in bestimmten Maß an die Wertentwicklung von US-Aktien gekoppelt ist, einer Quellensteuerpflicht. Aktuell besteht noch einiger Klärungsbedarf, wie diese Regelung von Emittenten genau umzusetzen ist. Bis hier Rechtssicherheit herrscht, verzichtet der Verlag daher auf US-Champions im boerse.de-Champions-Defensiv-Index. Im Rahmen des außerordentlichen Index-Tauschs wurden zudem alle zehn BCDI-Werte wieder gleichgewichtet.

Noch ein Schuss Optimismus gefällig? Für plausibel halte ich den soeben vorgelegten Investmentausblick 2017 der Asset Manager von Goldman Sachs mit dem Motto „Der lange Zyklus setzt sich fort“. Darin heißt es, das Wirtschaftswachstum dehne sich auf weitere Länder aus, sodass die globale Wirtschaft auf einer breiteren Basis denn je steht. Und das Resümee für die Anlagestrategie: „Wir stehen Risikoanlagen insgesamt positiv gegenüber und bevorzugen Aktien gegenüber Anleihen und Anleihen gegenüber Zinsen.“

Machen Sie also weiter mit – und machen Sie’s gut!
Ihr

Hermann Kutzer
Redaktion
Aktien-Ausblick

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Hier ist das Verlagsgebäude des Boersenverlages zu sehen