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Das Finanzportal onvista über die Vision von Thomas Müller: Der Dax im Jahr 2039 bei 100.000 Punkten

02.08.2017

Das onvista Finanzportal geht in der Kolumne „Meinung mit Biss“ der Vision von Thomas Müller und Alexander Coels nach, die den Dax im Jahr 2039 bei 100.000 Punkten sehen. Anhand von Beispielrechnungen für den Dax sowie den Dow Jones schließt sich der onvista-Börsenfuchs dieser Meinung an.

Denn es seien „keine simplen Spielereien, sondern Fortschreibungen der Vergangenheit“. Und aus diesem Grund mache es absolut Sinn, dass man mit einem möglichst langfristigen Zeithorizont in Aktien investiert.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:

Hallo Leute! Fragte mich kürzlich ein flüchtiger Bekannter: Wenn der Rücksetzer kommt, wie tief kann der Dax dann fallen? Ich hab ihm erklärt, dass man das nicht vorhersagen könne und das es wichtiger sei, dass er seinen Aktienbestand grundsätzlich „nach unten absichern“ sollte. Und dann erwähnte ich (zum Mut machen) meine kürzliche Story mit dem Zitat: „Langfristig ist der Aktienmarkt einfach eine gewaltige, unzerstörbare Gewinnmaschine.“

Gestern dann ist mir beim Durchstöbern von diversen Online-Seiten eine passende Geschichte des Rosenheimer Börsenverlags ( www.boerse.de) ins Auge gesprungen, die man auch als Bullen-Doping bezeichnen könnte: In ihrem empfehlenswerten Schinken „Das Börsenbuch“ (man kann beim Verlag eine kostenlose Leseprobe anfordern) erwarten die Autoren Thomas Müller und Alexander Coels den Dax für das Jahr 2039 bei 100.000 Punkten. Eine spektakuläre Prognose, die aber einfach erklärt wird.

Wie der Dow Jones seit 1896 und der Dax seit 1959 beweisen, haben die Aktienmärkte eine langfristige Aufwärtstendenz, wobei der Dow Jones im Durchschnitt 6% jährlich gewinnt und der Dax dank der Berücksichtigung von Dividenden 9% p.a. zulegt. Auch in Zukunft dürften sich die Märkte vergleichbar entwickeln. Und so sei es nur eine Frage der Zeit, wann welche runden Marken erstmals nach oben überschritten werden. Dazu folgende Rechnung:

Ausgehend vom aktuellen Niveau müsste der Dow Jones Ende 2019 die Marke von 30.000 Zählern nach oben kreuzen. 2026 würde erstmals der Anstieg über 40.000 Punkte gelingen, und 2034 müsste sich der Dow oberhalb von 50.000 befinden. Der Anstieg über 100.000 wäre dann 2045 zu erwarten. Der Dax würde vom aktuellen Stand gerechnet 2019 über 20.000 steigen. 2025 könnte dann die 30.000er-Marke erobert werden und 2029 die 40.000er-Marke. Die Grenze von 50.000 Punkten würde 2033 übersprungen, womit der Dax sogar den Dow Jones übertreffen könnte.

Kommentieren die Autoren: „Natürlich klingen Kursbereiche von 50.000 oder sogar 100.000 Punkte für Dow Jones und Dax unglaublich, aber weshalb eigentlich? Wir haben einfach die historischen Renditen weitergeführt, und wir sind dementsprechend überzeugt davon, dass beide Indizes zur Mitte dieses Jahrhunderts im sechsstelligen Kursbereich notieren werden. Doch wie wir wissen, entwickeln sich Kurse nicht linear. Die Börsen bewegen sich in Zyklen und unterliegen einem Wechselspiel von Hausse und Baisse, machen also zwei Schritte vor und dann wieder einen zurück.“

Was immer Ihr von solchen Zahlen haltet, meine Freunde, es sind keine simplen Spielereien, sondern Fortschreibungen der Vergangenheit. Und damit kannst du jedem Börsenlaien verklickern, warum es Sinn macht, möglichst langfristig in Aktien zu investieren. Macht das, bitte!

 
Hier ist das Verlagsgebäude des Boersenverlages zu sehen