"Marktbeobachtung" - das Anleger-Magazin über "Die Profi-Investment-Strategie"

"Marktbeobachtung" - das Anleger-Magazin über "Die Profi-Investment-Strategie"

Mit Fishers Anlage-Regeln zum Erfolg

 

Philip A. Fisher veröffentlichte sein Buch „Common Stocks and Uncommon Profits“ 1958 und schaffte es damit als einer der ersten Autoren eines Investmentbuches in die New York Times Bestseller-Liste. Im Artikel „Die Wegbereiter“ greift das HSBC Kundenmagazin „Marktbeobachtung“ Fishers Erfolgsstrategie, die im Börsenverlag in deutscher Fassung unter dem Titel „Die Profi-Investment-Strategie“ erscheint, auf.

 

Fisher handelte immer nach dem Grundsatz: „Ich benötige nicht viele gute Investitionen, ich brauche nur ein paar herausragende“. Für ihn war jeder Verkaufszeitpunkt, sei der Kurs auch noch so hoch, der Falsche – solange das gewählte Unternehmen noch immer Wachstumspotenzial besitzt. Sein Erfolgskonzept basiert demnach auf der Identifizierung von Unternehmen mit großem Wachstumspotenzial. Hierfür entwickelte Fisher eigens 15 Fragen, mit denen er sich vor dem Kauf einer jeden Aktie auseinandersetzte:

 

  1. Bietet das Unternehmen Produkte/Dienstleistungen an, deren Marktpotenzial zumindest für einige Jahre nennenswerte Umsatzsteigerungen ermöglichen?
  2. Ist das Management entschlossen, kontinuierlich Produkte oder Prozesse zu entwickeln, die das Umsatzpotenzial insgesamt weiter steigern, auch nachdem das Wachstumspotenzial gegenwärtig attraktiver Produktlinien zum großen Teil erschöpft ist?
  3. Wie effektiv sind die Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung im Verhältnis zur Unternehmensgröße?
  4. Verfügt die Firma über eine überdurchschnittliche Vertriebsabteilung?
  5. Weist das Unternehmen eine lohnende Gewinnspanne auf?
  6. Was tut das Unternehmen, um seine Gewinnspanne aufrechtzuerhalten oder zu steigern?
  7. Sind die industriellen Beziehungen und die Personalführung des Unternehmens hervorragend?
  8. Ist das Klima in der Führungsetage optimal?
  9. Ist das Management ausreichend tief gestaffelt?
  10. Wie gut sind Rechnungswesen und Finanzbuchhaltung?
  11. Gibt es weitere branchenspezifische Aspekte, die dem Anleger wichtige Hinweise auf die Wettbewerbsposition geben können?
  12. Orientiert sich das Unternehmen auf kurzfristige oder auf langfristige Gewinne?
  13. Wird das Wachstum des Unternehmens in der näheren Zukunft ein solches Ausmaß an Aktienfinanzierung erfordern, dass die größere Zahl der dann in Umlauf befindlichen Aktien den Nutzen des Altaktionärs aus dem antizipierten Wachstum minimieren wird?
  14. Äußert sich das Management in guten Zeiten freimütig gegenüber Investoren, wird aber verschlossen, wenn es zu Schwierigkeiten und Enttäuschungen kommt?
  15. Ist das Management des Unternehmens integer?

 

Einige seiner Fragen konnte Fisher mithilfe von Unternehmensinformationen aus dem Jahresabschluss beantworten. Für den Großteil der Fragen ist eine umfassendere Analyse, deren Schwerpunkt auf der Kommunikation mit Unternehmensvertretern liegt, notwendig. Philip A. Fishers Strategie überzeugte Warren Buffett, den erfolgreichsten Investor aller Zeiten. Dieser sagte von sich selbst: „Ich bin zu 85% Benjamin Graham und zu 15% Fisher“. Auch bezeichnete Buffett „Die Profi-Investment-Strategie“ als Grundlage für die Entwicklung seiner eigenen Anlagemethode.

 

Seit seiner Veröffentlichung hat „Die Profi-Investment-Strategie“ nichts an Gültigkeit und Aktualität verloren und zählt für viele der führenden Investment-Experten zum grundlegenden Teil ihrer Ausbildung.

 

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