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Mein Vortrag am 10. Rosenheimer Börsentag

10.11.2017

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich Ihnen von den Inhalten meines 100-minütigen Hauptvortrags am 10. Rosenheimer Börsentag berichten, wobei Sie jetzt online viele Videos, Interviews/Filmbeiträge und Fotos zu unserem Riesen-Event abrufen können.

Mein Rückblick auf 30 Jahre Börsenverlag startete – wie könnte es anders sein – mit dem großen Börsencrash am 19.Oktober 1987, der im Dax per saldo zu einem Absturz von 41% geführt hatte. Darauf folgten bis heute mit den Tiefs von 1991, 1992, 1997, 1998, 2003, 2009, 2011 und 2016 acht heftige Baissephasen mit Abschlägen von mehr als 20%, die sich im Nachhinein allesamt als herausragende Einstiegsgelegenheiten herausgestellt haben. Deshalb ist es so wichtig, im Rahmen der persönlichen Asset Allocation stets eine Cash-Reserve zu halten, um solche Geschenke, die uns die Börse auch in der Zukunft machen wird, nutzen zu können (als „Cash für den Crash“).

Der Rückblick auf den New-Economy-Hype Ende der 1990er-Jahre zeigte, wie weit wir heute noch von einer gefährlichen Börsenübertreibung entfernt sind. Damals war irgendwie „jeder“ an der Börse investiert, und selbst Taxifahrer hatten Aktientipps parat, während die Kurse am Neuen Markt explodierten. Der spektakulären Aufwärtsübertreibung folgte dann eine extreme Abwärtsübertreibung (bis 2002/03) und damit letztlich die Rückkehr zum Mittelwert. Bemerkenswert das große Bild:

Der Dax hatte 1983 mit einem Plus von 40% eine neue Langfrist-Hausse gestartet. Zehn Jahre später wurde 1993 durch den Anstieg von 47% der Gipfelsturm in Richtung 8000 eingeleitet, und nochmals zehn Jahre danach bedeuteten +37% im Jahr 2003 das Ende der Jahrhundert-Baisse. 2013 gelang dem Dax dann der endgültige Break über die Mega-Hürde von 8000 Punkten, womit 13.800 zur großen charttechnischen Zielzone wurden. Dies hatte ich auch an dieser Stelle immer wieder herausgestellt, genauso wie die Sichtweise, dass der Ausbruch aus der 13-jährigen Seitwärts-Range den Start einer neuen Aktien-Ära bedeutete, die bis Ende der 2020er-Jahre anhalten kann. Dabei lässt der Jahrzehntzyklus erwarten, dass Ende 2019 die Jahrzehnthochs entstehen, wofür sich unsere Zielzone – wie 2014 in „ Das Börsenbuch “ herausgearbeitet – auf 20.000 Dax-Punkte sowie 30.000 im Dow Jones stellt.

Es gibt bessere Anlagealternativen zu den großen Indizes, wie die Outperformance unseres alle 100 Champions umfassenden BCI beweist, der immerhin seit dem Aktienbrief-Start im Jahr 2002 täglich veröffentlicht wird. Und auch unser boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) hat seit der Börseneinführung die Nase noch immer vor Dax und Dow Jones, wenngleich hier der starke Euro zwischen Mitte Mai und Anfang September Renditepunkte gekostet hat. Mit dem Oktober-Anstieg auf 144,30 dürfte hier jetzt die Jahresend-Rallye gestartet sein.

Zum Ende meines Vortrages kam ich wie immer zu den (weiter positiven) Aussichten der nächsten zwölf Monate und der Börsenvision von 100.000 Dax-Punkten per 2039. Dabei könnte der Dax sogar weitaus früher sechsstellig werden, wie ein Verlaufsvergleich zeigt, den ich Ihnen in Kürze präsentieren werde.

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief

PS: Sie können sich alle Vorträge und Interviews bequem von zu Hause aus anschauen, denn die Börsentag-DVD mit sieben Stunden Spieldauer kommt Anfang Dezember zur Auslieferung. Hier finden Sie alle Infos .

 
Hier ist das Verlagsgebäude des Boersenverlages zu sehen