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Kurzfrist-Trader Wochenstrategie: Kommt die Hausse zurück?

29.08.2017

 

Rosenheim ( Kurzfrist-Trader ) - Der Dax bewegt sich ausgehend vom im Juni erzielten Rekordhoch bei 12.951 Punkten in einem intakten korrektiven Abwärtstrend. Zuletzt scheiterte er mehrfach an der Überwindung der entsprechenden Abwärtstrendlinie. Hier wäre eine defi nitive Richtungsänderung aufwärts notwendig. Das heißt:

Mit Notierungen von 12.300/12.350 Punkten sollte der erste Schritt zugunsten der Bullen getan sein. Sogleich kommen allerdings die Widerstandszonen bei 12.385/12.450 Punkten ins Spiel, die den auf fallende Kurse spekulierenden Bären die Möglichkeit zum Konter geben. Im besten Falle kalkuliert der KFT mit einem Aufwärtspotenzial von zunächst 12.670/12.740 Punkten.Voraussetzung dafür ist die Vollendung eines kurz- bis mittelfristigen Bodens. Auf der Unterseite haben die Unterstützungen um die 12.000 Punkte und knapp darunter den Baisse-Attacken bisher standgehalten. Das also die Momentaufnahme für den Dax. In ähnlicher Weise gilt diese charttechnische Konstellation auch für andere Eurozonen-Barometer wie den Euro Stoxx 50- oder den CAC-40-Index sowie in etwas abgewandelter Form für den spanischen IBEX und den italienischen MIB. Der englische FTSE und der SMI in Zürich haben in letzter Zeit öfter ihre eigene Schlagzahl entwickelt, den gegenwärtig gültigen Pfad jedoch eingehalten. Aus Sicht der technischen Indikatoren gibt es keine Auff älligkeiten. Probleme bereitet den Eurozonen-Aktienindizes der zum Dollar erstarkte Euro. Der KFT hat die Situation mehrmals dargelegt. Wie
es aussieht, rückt die Zielmarke 1,20/1,21 Dollar näher.

Uneinheitliches Bild

Demnach empfi ehlt es sich, besonders auch an den Börsen auf dem Alten Kontinent zunächst vorsichtig zu agieren. Zumal trotz erfreulichem Eurozonen-Wachstum die wirtschaftlichen Indikatoren ihren Zenit erreichen und die Konzerngewinne kaum mehr steigerungsfähig erscheinen. Die großen für uns wichtigen Wall Street-Indizes scheinen
sich gefangen zu haben, obgleich die Tendenz unsicher bleibt. Die technischen Indikatoren befi nden sich im neutralen Bereich. Auf der Kippe stehen die 2016er-Aufwärtstrends beim Standard & Poors 500. Und auch beim Nasdaq 100 und beim Dow Jones ist die Dynamik weitgehend zum Erliegen gekommen. Nach unten haben die zahlreichen Unterstützungen die Verluste während der schwachen Tage in Grenzen gehalten. Für die Praxis bedeutet dies: Es ist aufwärts wie abwärts Luft vorhanden. Es kommen demnach Calls und Puts auf die Indizes in Betracht, so wie in Europa auch. Eindeutige stabilere Branchentrends sind derzeit nicht zu verorten. Einzelne Meldungen geben den Takt vor. Es entstehen situationsbedingte Bewegungen dank Zukäufen/Übernahmen (Fresenius), eventuellen anteiligen Aufkäufen durch Hedgefonds (K+S) oder Umsatzwarnungen wie beim weltgrößten britischen Werbekonzern WPP, der die Medien-Aktien mangels genügend Anzeigenaufkommen gleich mit nach unten zog. Die Autobranche mit ihren Abgas-Problemen bleibt ein Sonderfall. Dass BMW- und Daimler-Aktien angesichts ihrer glänzenden Gewinne und gleichzeitig negativer Performance für Käufe eigentlich gut genug sind, haben wir mehrfach erwähnt. Daimler will zudem eine Konzern-Aufspaltung
vornehmen. Zahlreiche unterschiedliche Nachrichten einzelner Unternehmen bestimmen das Bild, während die Indizes in uneinheitlicher Tendenz hin und her pendeln.

Mehr Bewegung – mehr Trades

Der KFT plant für die kommenden Wochen und Monate eine größere Anzahl von Billigst- und Bestens-Orders, deren Abwicklung in nur wenigen Tagen/Wochen über die Bühne gehen sollte. Was die substanzielle KFT-Strategie anbetrifft, so werden auch zukünftig Trades mit Aktienindizes und gut handelbaren Standerdwerten aus Europa und den USA bevorzugt. Grund:

Es ist dank der Vielfalt und Transparenz die einfachste Lösung. Dazu kommen je nach Entwicklung Gold/Goldaktien sowie Röhol/Ölaktien und von den Währungen schließlich der langsam aber sicher überkaufte Euro zum Dollar. Die Datenlage hat interessante Termine als „Beweger“ vor allem gegen Ende der Woche auf dem Programm. Mit ganz engen Zickzack-Mustern, wie wir sie an den europäischen und US-Aktienmärkten während der Konsolidierung in jüngster Zeit sehen, kann man nur kleine Brötchen backen. Um profi tabel mit entsprechender Abfederung des Risikos zu handeln, bedarf es an den Börsen mehr und breiter gefächerter Aktion. Die wird sich im Laufe der nächsten Wochen einstellen, denn die Ferienzeit ist vorüber und der in größeren Dimensionen und strategischer disponierende professionelle Berufshandel gibt dann wieder den Ton an. Generell: Mit Limitorders zu arbeiten ist letzten Endes sicherlich zweckmäßig, kann je nachdem auf Dauer aber enttäuschend sein. Man kann tendenziell richtig liegen wie der KFT vorletzte Woche mit seinem Dow-Put und dem nachgeschobenen, aber nicht realisierten Nasdaq-Put in Reserve und dieser Tage dem Call auf den S&P 500. Jedoch läuft man mit Limitorders eben Gefahr, öfters um wenige Cents nicht ausgeführt zu werden.

Offene und abgeschlossene Positionen

Zu Beginn der Vorwoche hat der KFT für den Kauf des Calls mit der WKN: CX312K auf den Standard & Poors-500-Index in Erwartung noch tieferer Notierungen eine Limitkauf-Order zum Preis von 2,66 Euro platziert. Das entspricht einem Indexstand von zirka 2409 Punkten. Als tiefster Stand im Wochenverlauf stellten sich bisher 2416 Zähler und Call-Preise um die 2,73 Euro ein. So ist dieser ultimo gültige Limitkauf bis jetzt nicht ausgeführt worden. Der Höchststand des Calls bis Freitag-Nachmittag war 3,04 Euro. Selbst eine Billigst-Order hätte im günstigsten Falle gerade einmal 21 Punkte gebracht, was einem Plus von zirka 8% entspricht. Wobei zu berücksichtigen ist, das die Emmissionsbanken am Zertifikat zusätzlich auch noch etwas verdienen wollen. Dies als Beispiel für die gegenwärtige Situation mit engen Margen im Handel und schnellen Intraday-Wechseln, wovon ein Teil der Bewegung oft außerbörslich stattfi ndet.

Datenlage + Berichtssaison:

Deutsches Konsumklima, USA: Case-Shiller-Index, Verbrauchervertrauen (Dienstag); EU: Geschäftsklima, Wirtschafts-, Industrievertrauen, Stimmung Dienstleistungssektor, deutsche Verbraucherreise, USA: BIP Q2/17 endgültig, Ölbericht Woche (Mittwoch); Kennzahlen China + Japan, EU und deutscher Arbeitsmarkt, EU:Verbraucherpreise, USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche, Persönliche Einkommen + Ausgaben, Chicago Einkaufsmanager-Index (Donnerstag); EU: Einkaufmanager-Indizes, USA: Arbeitsmarkt, ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe, Verbrauchervertrauen, Auto-Verkaufszahlen (Freitag)

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