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Kurzfrist-Trader Wochenstrategie: Flexibel bleiben

27.06.2017

 

Rosenheim ( Kurzfrist-Trader ) - Angesichts der Konstellation bleiben wir bei unserer Handelsstrategie und setzen je nach Entwicklung auf Calls und Puts vorwiegend mit den Indizes (Europa, USA) und den marktbreiten Standardwerten als Basis, sowie gelegentliche Rohstoff -Trades (Gold, Rohöl). In den Segmenten Banken, Telekommunikation, Chemie und Autos planen wir Transaktionen. Ebenso wenn sich in anderen Branchen oder einzelnen Standardwerten entsprechend etwas tut. Bei den Versorgern macht der KFT momentan nichts. Der Goldpreis stabilisiert sich auf dem Niveau seiner 200-Tage-Linie (GD200). Eventuell kommt in den nächsten Tagen eine Transaktion in Betracht. Die Ölpreise nähern sich wichtigen charttechnischen Unterstützungen und könnten zu einer kleinen Erholung ansetzen. Doch müsste bei dem Rohstoff zuerst eine sichtbare Stabilisierung stattfi nden, um Trades zu tätigen.

Um nicht überrascht zu werden, gilt es besonders auf die US-Konjunktur zu achten, deren Tempo offenbar nachlässt. Wobei die US-Notenbank (Fed) sich zum Fahrplan der Zinserhöhungen nicht defi nitiv festlegt. An den Europa-Börsen sind die Index-Hochs vom Mai das vorläufi ge Ende der Möglichkeiten, wobei der Dax immer noch die Chance hat, 13.000 Punkte als Bestmarke anzusteuern. Mangels Anschlusskäufen und Gewinnmitnahmen besteht die Gefahr von Rücksetzern, die angesichts des fundamental positiven Hintergrunds und reichlich charttechnischen Unterstützungen keinen großen Schaden anrichten sollten.

Generell hat der Optimismus bei den großen Investment-Adressen in jüngster Zeit etwas gelitten, siehe auch das latente Konfliktpotenzial im Euroraum (England/Brexit, Griechenland/Verschuldung, Italien). Als Schrittmacher in Europa willkommen wäre sicherlich eine freundliche Wall-Street-Tendenz. Doch dort sind Rücksetzer zu erwarten, je höher es hinauf geht. An den US-Börsen fehlen infolge wechselnder Qualität der wirtschaftlichen Indikatoren und dem politischem Trump-Hickhack die Impulse, um besondere Index-Sprünge zu rechtfertigen.


Offene und abgeschlossene Transaktionen:
Die vorige Woche war bei den Indizes großteils von Stillstand gekennzeichnet. Nur am vergangenen Montag gab es vereinzelt Rekordmarken. Danach kehrte ein Rücksetzer und sommerliche Flaute ein. Unsere beiden tagesgültigen Limitkauf-Orders jeweils für Calls auf den Euro-Stoxx-50-Index mit der WKN: CE67A5 beziehungsweise WKN: HU7Y49 kamen knapp nicht zur Ausführung und sind somit erloschen. Der Index zeigte zu wenig Bewegung. Offen bis ultimo Juni ist noch unsere Limitkauf-Order für den Call auf das Gold mit der WKN: DX78EM.
Datenlage Woche:

ifo-Geschäftsklima Juni, Tagung EZB, USA: Auftragseingang langlebiger Güter, CFNA-Index (Montag); USA: Verbrauchervertrauen (Dienstag); USA: Schwebende Hausverkäufe, Ölbericht Woche (Mittwoch); EU: Verbraucher-, Wirtschaftsvertrauen,Geschäftsklimaindex, Verbraucherpreise, USA: BIP Quartal 1/2017, Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche (Donnerstag); Kennzahlen Japan + China, England: BIP-Schätzung, EU: Verbraucherpreise, USA: Persönliche Einkommen + Ausgaben, Chicago-Einkaufsmanager-Index, Verbrauchervertrauen (Freitag).

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