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Jahrhundert-Hochwasser 2013

Jahrhundert-Hochwasser 2013

Ganz Deutschland litt im Juni 2013 unter dem Jahrhundert-Hochwasser und auch der Börsenverlag wurde ein Opfer der Fluten. Sie müssen wissen:

Rosenheim schrammte am 2. Juni 2013 nur knapp am Super-Gau vorbei. Nach drei Wochen Dauerregen im Mai hatte sich die vom Verlagshaus etwa 50 Meter entfernte Mangfall, ein kleiner Gebirgsfluss, der normalerweise einen Pegelstand von etwa 30 Zentimetern hat, in einen reißenden Strom verwandelt, der weite Teile Rosenheims überschwemmte. Die Gefahr für Leib und Leben war sogar so groß, dass das gesamte Gebiet rund um das Verlagshaus von Feuerwehr und Polizei evakuiert wurde. Denn:

Hochwasser: Die Fluten steigen und Thomas Müller wird evakuiert

Im Laufe des Tages hatte der Pegel seinen Spitzenstand bei 4,94 Metern erreicht und die Dämme waren kurz vor dem Überlaufen. Bereits einen Kilometer flussaufwärts war das schon der Fall gewesen und diese Wassermassen bildeten um das Verlagshaus eine riesige Seenlandschaft. Doch die Dämme hielten und verhinderten das Schlimmste. Dennoch stand das Wasser über 40 Zentimeter hoch im Börsenverlag-Erdgeschoss. Nachdem endlich durch das Technische Hilfswerk im Laufe des folgenden Tages erfolgreich die Wassermassen abgepumpt worden waren, konnte bereits am dritten Tag mit den Aufräumarbeiten im Verlagsgebäude begonnen werden.

Der bayerische Finanzminister und Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer unterstützen Thomas Müller

Zuspruch erhielt Thomas Müller durch die Rosenheimer Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und die obersten Stadtvertreter, die mehrmals vor Ort waren, um sich über den Sachstand zu erkundigen. Selbst der damalige bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil besuchte mit einer Delegation hochrangiger Vertreter aus Politik und Wirtschaft den Börsenverlag. Alle waren beeindruckt von dem Zusammenhalt des Börsenverlag-Teams und der Unterstützung durch die Freunde von Thomas Müller, die mit anpackten. Denn:

Nach dem Hochwasser: Das Aufräumen beginnt

Das gesamte Erdgeschoss war komplett mit einer bis zu zehn Zentimeter dicken Schlammschicht überzogen, die alle Böden zerstört hatte. Das Wasser durchweichte in der Buchhaltung komplett die untersten Ordnerreihen. Der größte Verlust entstand jedoch in der über 30 Jahre zusammengetragenen Bibliothek, denn hier fielen gut ein Drittel der Bücher dem Nass zum Opfer. Auch die Coca-Cola-Sammlung wurde reduziert, aber mit gemeinsamen Kräften konnte der größte Teil der Stücke wieder getrocknet und gereinigt werden.

 

 

Gemäß dem Motto „Nach der Baisse ist vor der Hausse“ krempelten Thomas Müller und sein Team die Ärmel hoch, denn der sechste Rosenheimer Börsentag, der Tag der offen Tür im Börsenverlag, stand schließlich bevor. Nach vier Monaten Baustelle konnten dann am 18.10. 2013 die Pforten zu dem in Rekordzeit fertiggestellten Erdgeschoß wieder geöffnet werden. Alle Strapazen und mühen waren vergessen, denn die Coca-Cola-Lounge und der Seminar-Raum erstrahlten in neuem Glanz.

 
Hier ist das Verlagsgebäude des Boersenverlages zu sehen