Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
vor genau einem Jahr haben wir mit unseren ersten DAX-Calls (+51%, +74%, +77%) nach der Krise den Grundstein für die kräftige Super-Hausse gelegt. Ob Bärenmarkt-Rallye oder drohende Umkehr-Formation, im DAX-Premium-Trader
waren wir mit unseren DAX-, MDAX- sowie TecDAX-Prognosen in den anschließenden Monaten sehr erfolgreich - standen aber auch oft mit unseren Aussagen alleine auf dem Parkett. Doch so schwer wie heute ist mir noch keine Analyse gefallen. Und das nicht, weil die Märkte jetzt unaufhaltsam nach oben klettern, sondern vielmehr aufgrund der Befürchtung nicht alle der zahlreichen Argumente für den avisierten Ausverkauf hier auf eine Seite zu bekommen. Denn:
Aus technischer Sicht ist und bleibt das deutsche Leitbarometer als „massiv überkauft“ einzustufen. Darauf deutet neben zahlreichen Indikatoren - wie z.B. der Stochastik - vor allem das niedrige Handelsvolumen hin. Die aktuelle Bewegung wirkt künstlich und unecht, was typisch für Trendwenden oder auslaufende Aufwärtstrends ist. Zudem zeigt die Kursmusteranalyse (lesen Sie hierzu bitte unbedingt den morgigen DAX-Ausblick), dass jetzt sogar eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation droht. Aus Chancen-Risiko-Gesichtspunkten eröffnet sich maximal weiteres Kurspotenzial bis zu den Jahreshochs, weshalb genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um das Portfolio noch einmal auf Puts zu trimmen. Und noch ein Argument – das momentan kaum jemand auf der Rechnung hat – spricht schon in Kürze für eine massive Korrektur. Im Detail:
Der VDAX zeigt eindeutig, dass Sie das Überraschungspotenzial nun wieder auf der Unterseite fi nden. Das Volatilitätsbarometer misst die Schwankungsbreite der Kurse und gibt Aufschluss darüber, wie die Händler an den Terminmärkten den DAX aktuell einschätzen. Beim Blick auf den Chart bleibt nur das Fazit „viel zu optimistisch“, denn der VDAX notiert im Augenblick auf dem niedrigsten Stand seit 22 Monate(!). Solche Tiefststände hat der Index in den vergangenen 10 Jahren nur in absoluten Rallye-Phasen wie 2006 oder 2007 erreicht. Von diesen Trendbewegungen sind wir aufgrund der fehlenden Handelsaktivität noch meilenweit entfernt.
Jetzt könnten wir noch den 1990er- und 2004er-Vergleich, den Gleichklang mit dem Goldpreis (der in den vergangenen beiden Tagen schon unter Druck kam) sowie das große Bild im Leitbarometer genauer unter die Lupe nehmen. Die Aussage bleibt aus technischer Sicht aber die Gleiche: Die Börse ist keine Einbahnstraße, weshalb die Märkte kurz davor stehen, den Rückwärtsgang einzulegen. Im DAXPremium-Trader optimieren wir daher heute noch einmal das Portfolio und passen unsere aktuellen Positionen an das Marktgeschehen an.
Mit bester Empfehlung
Ihr
Sebastian Hoffmann
P.S.: Sebastian Hoffmann erklärt Ihnen mehr zum Thema DAX & Co. im kostenlosen DAX-Ausblick hier eintragen und unterstützt Sie im DAX-Premium-Trader mit konkreten Empfehlungen, mit denen Sie in der Vergangenheit 1546 Euro im Monat verdient hätten. Hier können Sie den DAX-Premium-Trader völlig kostenlos testen.
Der gebürtige Münsteraner war nach dem Abitur als Geschäftsführer tätig, ehe Sebastian Hoffmann 2008 das Team "Trends und Tradings" im Börsenverlag verstärkte. Der Trader aus Leidenschaft befasste sich in seiner Freizeit mit der Entwicklung neuer Handelssysteme auf die deutschen Indizes und analysierte diese zusätzlich mittels Chartformationen, Trendkanälen und Indikatoren. Damit konnte der Chefredakteur des DAX-Premium-Trader sein Hobby zum Beruf machen und beleuchtet seitdem jeden Tag auf´s Neue fieberhaft die Aktienmärkte. Nebenbei studiert der leidenschaftliche Skifahrer Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen.
Der DAX-Premium-Trader konzentriert sich mit Hilfe von Chartformationen, Trendkanälen und Indikatoren auf Derivate-Transaktionen für die drei bekanntesten Indizes der Dax-Familie. Der Tradingdienst erscheint - unterstützt von einem SMS-Service - bei Handlungsbedarf, aber mindestens wöchentlich. Den Dax-Premium-Trader können Sie hier kostenlos testen.
