Liebe Leserinnen und Leser,
nachdem unsere Haupt-Indizes monatelang auf der Stelle traten und neue, klare Trendsignale ausblieben, kommt nun Bewegung in die Märkte. Griechenland, Sorgenkind der europäischen Union, konnte seine Staatsanleihen erfolgreich an den Mann bringen, womit die größte Schuldenlast vorerst gelindert ist. Das zeigte prompt positive Resonanz an Europas Börsen:
Mit Kurszuwächsen von 2% im DAX und mehr noch beim Euro Stoxx 50 (+3%) holten die europäischen Börsen wie avisiert den Performance-Vorsprung der amerikanischen Indizes auf und haben nun, was das Ergebnis seit Jahresbeginn angeht, wieder Anschluss (DAX: -0,3%, Dow: +1,3%) an die Leitindizes aus Übersee gefunden. Damit können sich die Börsen Europas entprechend von ihren trendentscheidenden 200-Tage-Linien absetzen (DAX 8%, Euro Stoxx 6%), nachdem es noch vor 14 Tagen nach einem baldigen Wechsel in einen Bärenmarkt ausgesehen hatte. Und es gibt ein zweites Ereignis zu feiern:
Vor genau einem Jahr, an 9. März 2009, fiel im Anschluss an einen eklatanten Kursverlust der ersten 10 Wochen des Jahres der Startschuss zu einer gewaltigen Hausse. Damals stürzte der deutsche Aktienindex vom Jahresbeginn bei 4810 auf 3666 am 6. März, was einen Rücksetzer von 24% umfasste! Doch die folgende Rallye überraschte Anleger und Investoren gleichermaßen:
Der DAX sattelte bis Ende Dezember in einem kraftvollen Marsch +62% auf und egalisierte damit b e i n a h e die Kursverluste der Finanzkrise...aber eben nur beinahe. Bis heute konnte das Aktienbarometer die wichtige Zone um 6200 Zähler nicht erreichen. Das könnte sich jetzt ändern:
Nach dem verhaltenen Start in den ersten acht Wochen 2010 - der DAX gab -6% ab - gibt der Index jetzt Vollgas und könnte möglicherweise alle Bären auf die Plätze verweisen. Aus technischer Sicht muss dazu zwar zuerst einmal der gestrige Break über den massive Widerstand bei 5850/5890 bestätigt werden. Bereits im November/Dezember 2009 rannten die Kurse wieder und
wieder gegen dieses Bollwerk an, aus technischer Sicht nichts Ungewöhnliches, denn exakt dort verläuft das 50%ige Erholungsniveau des 2007er-Hochs als markante Widerstandszone. Damit wird klar:
Jetzt könnte sich entscheiden, welche Richtung der DAX 2010 einschlägt - fällt der Index unter die 5850/5900er-Hürde zurück, dürfte es schnell wieder abwärts in Richtung GD200 gehen. Gelingt indes der dauerhafte Ausbruch über die Barriere, könnte schon bald getitelt werden: „Hausse 2010!“
Good Trading!
Ihre
Birgit Klein
P.S.: Birgit Klein zeigt Ihnen im Trendbrief, wie Sie die Trends an den Börsen optimal ausnutzen und mit der Trendfolge-Strategie ein Vermögen verdienen können. Hier können Sie den Trendbrief kostenlos testen.
