Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
ein Gemütszustand verschafft Investoren besonders wenig Freude, und zwar die Ungewissheit über die Entwicklungen der Wirtschaft in der näheren Zukunft. Denn die momentane Korrektur an den Aktienmärkten findet ihre Wurzeln genau dort. Die Diskussion über mögliche Staatspleiten, daraus resultierenden Nothilfsplänen und steigenden Haushaltsdefi ziten ist kaum dazu geeignet, schnell wieder Ruhe an den Kapitalmärkten einkehren zu lassen. Damit dürfte die Volatilität in den Indizes tendenziell noch zunehmen und kurzfristige Trendwechsel können dementsprechend häufiger auftreten. Erst wenn die europäischen Regierungschefs erkannt haben, dass es einer gemeinsamen Linie bedarf, wie im Problemfall Griechenland zu verfahren ist, könnte eine stabilere Phase eingeleitet werden.
Allerdings übertrifft die Mitte Januar gestartete Abwärtsbewegung bereits schon jetzt die vorherige Konsolidierung vom Oktober 2009. Mit einem Minus von nahezu 10% kommt diesem Trendbruch eine andere Bedeutung zu als jenem von damals. Eine genaue Einordung lässt sich aber erst nach Abschluss der kommenden Gegenbewegung vornehmen, denn momentan befinden sich die Aktienmärkte in einer massiven Übertreibungsphase nach unten.
Das heißt, das große zyklische Bild ist intakt, unsere Prognose von einer größeren Korrekturbewegung an den Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkten für 2010 hat das erste Stadium erreicht. Die volle Entfaltung der Abwärtsbewegung mit einer entsprechend starken Dynamik wird sich aber erst im späteren Jahresverlauf einstellen. Was wir aktuell erleben, ist nur die Overtüre zu einem markanten Tiefpunkt in 2010. Das lässt sich aus dem statistisch belegbaren Vier-Jahres-Zyklus im DAX herauslesen. Demnach verzeichnete der deutsche Aktienindex seit seinem Bestehen 1959 alle vier Jahre ein markantes Tief und damit eine große Kaufgelegenheit. Das letzte Tief dieser Art wurde 2006 erreicht, Details hierzu werde ich Ihnen demnächst in einem Zyklen- Trader-Spezialreport 2010 aufzeigen.
Der jüngste Abwärtsschub sollte in den kommenden Tagen von einer stärkeren Gegenbewegung abgelöst werden. Spätestens nach deren Abschluss folgt dann die nächste Etappe der begonnenen Marktbereinigung mit hohen prozentualen Abschlägen. Put-Investments planen wir deshalb erst auf deutlich höherem Indexniveau. Der sich anschließende Tiefpunkt bietet dann die Möglichkeit, mit dem Kauf von Calls im Sommer / Herbst die nächste große Gewinn-Chance zu nutzen.
Mit bester Empfehlung
Ihr
Andreas Wolf
P.S.: Andreas Wolf gehört zum Zyklen-Team der TM Börsenverlag AG und ist Redakteur im Zyklen-Trader. Wenn auch Sie Ihr Kapital mit kurz- bis mittelfristig ausgelegten Derivate-Tradings vervielfachen möchten, laden wir Sie herzlich ein, den Zyklen-Trader kostenlos zu testen.
Andreas Wolf beschäftigt sich seit 1989 intensiv und umfassend mit dem Thema Börse. Der gelernte Bankkaufmann sammelte in den 1990er Jahren umfangreiche Berufserfahrung als Anlageberater und technischer Analyst bei verschiedenen Bankhäusern. Die Schwerpunkte lagen dabei im Optionsscheinhandel und dem Einsatz derivativer Finanzinstrumente zur Renditesteigerung. Während der Börsenbaisse 2000 bis 2003 steuerte Andreas Wolf ein Musterdepot für ein Börsenmagazin erfolgreich unter Einsatz von Derivaten durch das widrige Finanzmarktumfeld. Seit sechs Jahren ist der Börsenexperte als selbstständiger Wirtschaftsredakteur für verschiedene Wirtschafts- und Börsenmedien tätig.
