Rosenheim (boerse.de) – Die Experten des Trendbriefs halten sich in der momentanen Phase zurück und warten klare Trendsignale ab. Konkret schreiben sie:
Mit kraftvollen Kurssprüngen kämpfen sich in dieser Woche die Bullen zurück ins Spiel. Das Resultat kann sich sehen lassen:
Unsere 18 Haupt-Aktienmärkte punkten mit einem Zuwachs von +2,56% im Mittel, sodass auch das Indexbarometer jetzt,
nachdem der HangSeng die 200-Tage-Linie erneut überkreuzt hat, wieder bei 100% steht. Damit notieren alle Indizes über ihrem GD200 und verbuchen dabei einen durchschnittlichen Abstand von 9% zum Gleitenden Durchschnitt. Diese zunehmende
Stärke zeigt sich auch im Aktienbarometer. Mit aktuell 74% hat sich die Trend-Breite im Vergleich zur Vorwoche wieder erhöht.
Ein Blick auf die Februar-Performance offenbart indes die bislang vorherrschende Trend-Schwäche:
Genau fi fty-fi fty ist das Verhältnis der positiven zu den negativen Performern. Dabei hat der indische DBIX mit +6% erwartungsgemäß stark performt. Auf den Folgeplätzen rangieren Nasdaq 100 (+4,5%), SMI (+4,2%) und der britische FTSE (+3,2%), wobei auch die beiden wichtigen amerikanischen Leitbörsen S&P 500 (+2,9%) sowie Dow Jones (+2,6%) im positiven Bereich notieren. Im Minus liegen die deutschen Börsenbarometer. Der DAX schwächelt bei -0,2%, MDAX (-1,5%) und TecDAX (-2,4%) rangieren auf den Plätzen 5 und 8 der Verliererseite. Auch Euro Stoxx 50 (-1,7%) und ATX (-2,2%) liegen hinten. Am steilsten ging es für den osteuropäischen CECE abwärts - für den Februar beträgt das Minus 2,7%. Seit Jahresbeginn verbucht der DAX nun einen Abschlag von -2,3%, der Euro Stoxx 50 gar -4,9%, während der Dow Jones nur -0,3% hinnehmen muss, und der S&P 500 sogar mit 0,3 im Plus steht. Das bedeutet:
Die europäischen Märkte weisen gegenüber den amerikanischen Börsen derzeit eine relative Schwäche aus. Das legt die Vermutung nahe, dass für DAX & Co zumindest kurzfristig noch Nachholpotenzial auf der Hausse-Seite besteht. Wir bleiben daher in unseren aktuellen Long-Positionen investiert, bei denen wir die Gewinne jetzt einfach laufen lassen. Mit dem Erwerb neuer Positionen halten wir uns, vor allem in Märkten mit geringer Trend-Stärke, weiterhin zurück.

Trendbrief-Fazit:
In der aktuellen Erholungsrallye bestehtfür unsere etablierten Positionen zunächst kein Handlungsbedarf. Für den Ausbau des Depots warten wir auf neue, klare Trend-Signale.
| Der Trendbrief erscheint im 23. Jahrgang wöchentlich auf 16 Seiten per E-Mail und ist heute der maßgebliche Börsenbrief für Trends & Tradings. Im Mittelpunkt steht die 200-Tage-Linie, wobei Käufe sowie Verkäufe mit Hilfe von Charts, Indikatoren, Stimmungsbildern und historischen Kursmustern optimiert werden. Hier geht's zum kostenlosten Test. |
