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Haben Sie schon einmal an ein Geschenke-Depot gedacht?

14.05.2017

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

das erste Drittel von 2017 liegt hinter uns, wobei sich die Börsen wie erwartet auf neue Rekordhochs geschoben haben. Es gefällt nach wie vor, dass noch keine Euphorie zu spüren ist, was wohl an den bislang maßvollen Kursgewinnen liegt. Konkret:

Der Dax konnte sich in den ersten vier Monaten um 8,3% verbessern und der Dow Jones um 6,0%. Unser alle 100 Champions umfassende BCI hatte mit einem Plus von 8,7% die Nase knapp vorn, während der BCDI 7,8% gewann. Da in Kürze wieder „Sell in May“ -Artikel die Runde machen werden, bestehen für die nächsten Wochen gute Chancen auf weiter steigende Kurse. Lassen Sie also Ihre Gewinne laufen und überlegen Sie sich Ihre Kaufkandidaten für die nächste Korrektur. In dem Zusammenhang:

Langjährige Leser erinnern sich vielleicht noch an einen Anlage-Gedanken, den ich bis zur Einführung der Abgeltungsteuer einmal jährlich präsentiert hatte, aber nun schon seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Konkret geht es um die Einrichtung eines sehr langfristig ausgerichteten „Geschenke-Depots“, das Ihnen in Zukunft Ihre Ausgaben für Geschenke finanzieren könnte. Der Grundgedanke ist ganz simpel:

Sie eröffnen ein neues Aktiendepot und investieren in (defensive) Top-Champions. Ziel soll es sein, dieses Portfolio grundsätzlich ohne Transaktionen anwachsen zu lassen und nur ab und zu Kursgewinne zu realisieren, mit denen Sie Ihre Präsente bezahlen. Nach sehr guten Börsenjahren gibt es also „große“ Geschenke und nach schlechten dementsprechend nur kleine Aufmerksamkeiten. Rechnen wir:

Für unsere 100 Champions errechnet sich aktuell im Schnitt eine geoPAK10 von 12,6%. Wenn wir von diesen 12,6% ausgehen und 27,8% Steuern abziehen (Abgeltung- und Kirchensteuer sowie Soli), verbleiben 9% Netto-Ertrag (wobei die Steuer natürlich nur bei Gewinnrealisierungen fällig wird). Aus einem Investment von beispielsweise 10.000 Euro für ein solches Geschenke-Depot resultiert also im Mittel ein jährliches Geschenke-Budget von 900 Euro – in guten Jahren entsprechend mehr und in schlechten weniger. Bei einer negativen Depotentwicklung können Sie zwar nur die erhaltenen Dividenden ausgeben, doch dafür wissen Sie, dass es vermutlich schon im darauffolgenden Jahr wieder große Geschenke geben wird. Also:

Zählen Sie einmal zusammen, welchen Betrag Sie jährlich für Weihnachten oder für Geburtstage ausgeben. Nach der obigen Rechnung benötigen Sie für jeweils 1000 Euro Geschenke-Budget ein Investment von 11.111 Euro. Dafür müssen Sie aber theoretisch niemals wieder etwas aus Ihrem Geldkreislauf entnehmen, um Präsente zu kaufen! Zugegeben:

Die Idee mag ein wenig absonderlich klingen, doch die Idee funktioniert. Für Leser, die vor Einführung der Abgeltungsteuer ein solches Geschenke-Depot eingerichtet haben, rechnet sich die Überlegung zwar einfacher, aber dafür stehen Ihnen jetzt das BCDI-Zertifikat (WKN: DT0BAC) und der neue BCDI-Aktienfonds (WKN: A2AQJY) zur Verfügung.

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber boerse.de-Aktienbrief P.S.: Thomas Müller ist seit 1987 Verleger, Gründer und Vorstand der TM Börsenverlag AG, Gründer und Geschäftsführer der boerse.de Finanzportal GmbH sowie Herausgeber vom boerse.de-Aktienbrief . Zudem ist Thomas Müller Initiator des boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) und des BCDI-Aktienfonds (WKN: A2AQJY) .

 
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