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Top-Trading-Gewinne

Erfolgreiche Kurzzeit-Trading-Strategien

„Nimm jeden Gewinn mit, ohne dem entgangenen nachzutrauern, denn ein Aal kann einem schneller durch die Finger schlüpfen, als man denkt.“
Joseph de la Vega, 1688, in einem Frühwerk über Trading

Jede in diesem Handbuch dargestellte Trading-Strategie ist ohne das richtige Geldmanagement vollkommen nutzlos. Wir könnten stundenlang Geschichten von ausgesprochen fähigen Tradern erzählen, denen ein oder zwei misslungene Trades zum Verhängnis geworden sind. Auch uns ist das in unserer Anfangszeit passiert! Wir sind zu der Ansicht gekommen, dass nicht in erster Linie die Einstiegsmethode den Trading-Erfolg ausmacht, sondern geschicktes Geldmanagement. Unter „Geldmanagement“ verstehen wir einfach, Verluste – auch auf dem Papier – möglichst gering zu halten und dabei aus Gewinn-Chancen das Beste zu machen.

Geldmanagement ist für alle Investoren ein wichtiges Thema, ganz besonders jedoch für den kurzfristig orientierten Trader. Im Gegensatz zur langfristig ausgerichteten Trendfolge ist im kurzfristigen Trading mit einem einzelnen Trade selten das große Geld zu machen. Während der Trendfolger im Hinblick auf den ganz großen Wurf Verluste auf dem Papier hinnimmt, kann der kurzfristig orientierte Trader nur überleben, wenn er seine Verluste auf ein Minimum begrenzt. Wer bei jedem Trade Verluste minimiert, hat schon zu 80 Prozent gewonnen.

Für alle in diesem Buch vorgestellten Formationen gelten dieselben Grundsätze zum Geldmanagement. Die folgenden Prinzipien sichern Ihren Erfolg bei jeder Spielart des kurzfristigen Tradings.

1. Steigen Sie immer mit der ganzen Position ein! Das heißt, dass auch bei mehreren Kontrakten die gesamte Position auf einmal einzunehmen ist. Stocken Sie Gewinn bringende Positionen nicht auf.

2. Setzen Sie gleich bei Einstieg einen Initial Risk Stop für die gesamte Position ein oder zwei Ticks unter das letzte Hoch oder Tief. (Der Markt sollte nicht auf dieses definierte Unterstützungs-/Widerstandsniveau, den „Risikopunkt“, zurückfallen!) Der exakte Ausstiegszeitpunkt für einen Trade ist subjektiv, der schützende Stop beim Einstieg dagegen nicht.

3. Verkleinern Sie Ihre Position, sobald sich der Markt in Ihre Richtung wendet. Indem man den Trade etwas „zurechtstutzt“, verringert man das Risiko und sichert sich Gewinne. Traden Sie nur einen Kontrakt, was für den Anfänger durchaus ratsam ist, und verschieben Sie Ihren im Markt platzierten Stop, um potenzielle Gewinne zu sichern.

4. Wichtig: Bewegt sich der Markt parabolisch oder tritt ein Range Expansion Move auf, nehmen Sie den Gewinn für die gesamte Position mit. Dann ist höchstwahrscheinlich ein Extremum erreicht.

Eine Range-Expansion-Bewegung zeigt sich durch einen besonders großen Balken (in einem Balken- bzw. Bar-Chart), der von den Schlusslichtern unter den Marktteilnehmern verursacht wird, den emotionalen Spätzündern, die als Letzte noch auf den Markt drängen. Sind sie eingestiegen, ist niemand mehr übrig, der die Kurse weiter nach oben oder unten treiben könnte.

Larry:
Sobald ich gelernt hatte, meine Stops bei parabolischen Bewegungen näher zu setzen, machte sich das beim Trading-Erfolg bemerkbar. Lieber soll mich der Markt „vor die Tür setzen“, als dass er mir meinen Gewinn wieder abnimmt.

Linda:
Wenn ich das Glück habe, so eine Bewegung zu erwischen, versuche ich, in Richtung des Trades auszusteigen. Damit besteht zumindest die Chance auf positive Slippage. Ich weiß, dass Liquidität vorhanden ist, und dass es Leute gibt, die gerne an meiner Stelle einsteigen wollen.

Larry:
Worauf es ankommt, ist doch aber Folgendes: Wir wollen beide raus aus dem Trade und Gewinn mitnehmen, statt aufzustocken!

Linda:
... (Lesen Sie weiter im Buch „Top-Trading-Gewinne”, Seite 32)

 
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