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Jesse Livermore - Das Spiel der Spiele

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Jesse Livermore

(* 26. Juli 1877 in South Acton, Massachusetts; † 28. November 1940)

Als Kind mit schneller Auffassungsgabe und überdurchschnittlicher mathematischer Begabung wurde Jesse Livermore mit 14 Jahren von seinem Vater von der Schule genommen, um auf der elterlichen Farm mitzuarbeiten. Daraufhin verließ der Junge sein Elternhaus, zog nach Boston, fand dort einen Job bei Paine Webber und suchte interessiert nach Mustern in den Aktienwerten, die er tagtäglich aufschrieb. Mit diesen Erkenntnissen spekulierte der Kurstafel-Boy selbst auf Kursveränderungen, gewann 3,15 Dollar und verlor – da er mit dem Traden nicht aufhören wollte - seinen Job.

Mit 16 Jahren hatte Jesse Livermore seine ersten 1.000 Dollar verdient, arbeitete als Einzelkämpfer und war damit so erfolgreich, dass er „Boy Plunger” genannt wurde. Der Erfolg – schnell war sein Vermögen auf 10.000 Dollar gestiegen - hatte zur Folge, dass er in den Bucket-Shop Lokalverbot erhielt, da diese von den Verlusten der Kunden lebten. Seine ersten Trades an der Wall Street führten zu Verlusten und Ed Hutton musste ihn in dieser Zeit unterstützen. Im Alter von 22 Jahren versuchte er es erneut an der Wall Street, seine Gewinne stiegen bis auf 50.000 Dollar, doch durch die damalige langsame Ausführung der Kauf- und Verkaufkurse verlor der Trader erneut sein gesamtes Kapital.

Wieder schuf Livermore in Bucket-Shops eine Grundlage für einen neuen Anlauf an der Wall Street. Mit 29 Jahren folgte er einer inneren Eingebung und gewann mit Union Pacific-Aktien rund 250.000 Dollar. Ein Jahr später war der Börsenhändler Millionär. Im Herbst 1907 crashte der Markt, J.L. stand auf der richtigen Seite und gewann mehrere Millionen. Kurzzeitig wäre er sogar in der Lage gewesen, die Märkte zu ruinieren.

Doch dann lernte der Spekulant den Baumwoll-König Percy Thomas kennen und stürzte sich in ein katastrophales Baumwollabenteuer. Livermore hielt sich nicht mehr an seine eigenen Regeln, verlor fast sein gesamtes Vermögen und die Versuche, sie wieder gutzumachen, scheiterten. Völlig am Ende musste er 1915 mit 38 Jahren seinen Bankrott erklären.

Ein Freund stattete ihn mit neuem Startkapital aus und bereits 1917 konnte er seine Schulden zurückzahlen. 1929 platzierte der Broker seine Shorts in genialer Weise und konnte durch den großen Crash im Herbst mehr als 100 Millionen Dollar gewinnen. Viele verzweifelte Menschen, die durch den Crash finanziell vernichtet wurden, machten ihn für die Misere verantwortlich.

Glück im Spiel – Pech in der Liebe. Seine zweite Frau, die Liebe seines Lebens, verlies ihn und J.L. wurde depressiv. 1934 musste der Börsianer erneut seinen Bankrott erklären. 1939 schrieb Livermore sein Buch „How to trade in Stocks” (zu Deutsch: Mein Schlüssel zu Börsengewinnen, TM Börsenverlag AG), das vom Publikum nicht angenommen wurde und 1940 setzte er seinem Leben ein Ende.

Mehr über Jesse Livermore finden Sie hier: 

Jesse Livermore - Mein Schlüssel zu Börsengewinnnen

Jesse Livermore
Mein Schlüssel zu Börsengewinnen
Originaltitel: How to trade in Stocks
1. Auflage 1996, 180 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Restbestände direkt beim Verlag erhältlich
ISBN 978-3-930851-07-2; 49,00 Euro

In seinem Vermächtnis an die Nachwelt beschreibt Jesse Livermore seine Techniken, die er an der Wall Street gelernt hat. Klare Regeln, die jeder Anleger nachvollziehen kann.


Richard D. Wyckoff
Interview mit einer Legende
Originaltitel: Jesse Livermores Methods of Trading in Stocks
2. Auflage 1999, 116 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-930851-13-3; 29,95 Euro

Der berühmte Wall Street-Journalist Wyckoff im Gespräch mit der Börsen-Legende - hartnäckige Fragen entführen den Leser in die faszinierende Welt des Jesse Livermore und zeigen seine Persönlichkeit, seine Taktiken und seine Philosophie. Weitere Infos







Richard Smitten
Jesse Livermore, Die Geschichte der Börsenlegende
Originaltitel: The Amazing Life of Jesse Livermore
1. Auflage 2000, 348 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-930851-50-8; 34,95 Euro

Das legendäre Leben des Jesse Livermore wird in dieser spannenden Biografie überaus unterhaltsam beschrieben, 26 Abbildungen aus dem Privatleben zeigen Jesse Livermore und sein Umfeld. Das für die Börse so entscheidende Livermore-Regelwerk wird komplett erklärt, durch spezielle Beispiele aus der Praxis anschaulich verdeutlicht und deren Gültigkeit mit Charts belegt. Das Buch bietet Faszination der Börse pur. Weitere Infos


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Hier ist das Verlagsgebäude des Boersenverlages zu sehen