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Das GROSSE Buch der TECHNISCHEN INDIKATOREN

Alles über Oszillatoren, Trendfolger, Zyklentechnik

Das GROSSE Buch der TECHNISCHEN INDIKATOREN vergriffen


Traders´

Mit der 8. überarbeiteten und stark erweiterten Auflage des Werkes „Das GROSSE Buch der TECHNISCHEN INDIKATOREN” ist den Autoren ein großer enzyklopädischer Wurf gelungen. Von ADX über Negative Volume Index bis Zigzag liefert dieses Buch ausführliche Beschreibungen nahezu aller Indikatoren und Oszillatoren. Mehrere von Experten verfasste Exkurse in Bereiche der Chartdarstellung, Neuronaler Netze, Handelssysteme oder des Money Managements machen das Buch außerdem zu einem Rundumschlag in der Welt des Tradings.

Die Struktur der einzelnen Abschnitte lässt tatsächlich nichts zu wünschen übrig. Mit einer enzyklopädischen Auflistung sämtlicher Indikatoren ist es noch lange nicht getan. Kapitel 5 bis 14 (knapp 300 Seiten) widmen sich Themen, die zunächst einmal mit dem Titel des Buches nicht allzu viel zu tun haben, aber das Börsenwissen vervollständigen und vertiefen. Zehn Aufsätze beschäftigen sich mit den Themen Japanische Candlesticks, Chart-Darstellungen, Fibonacci-Studien, Elliott-Waves, Gann-Analyse, Neuronalen Netzen, Stopps, Handelssysteme, Börsenstrategien und Trading-Taktiken.

Die Kapitel sind in einfacher Sprache geschrieben, so dass auch kompliziertere Themen wie Neuronale Netze für Anfänger verständlich werden. Zahlreiche Graphiken veranschaulichen außerdem die Materie. Tatsächlich stellt „Das GROSSE Buch der TECHNISCHEN INDIKATOREN” einen Rundumschlag in der Technischen Analyse dar. Das Buch bietet wesentlich mehr, als der Titel zunächst vermuten lässt und beschränkt sich eben gerade nicht auf eine reine Auflistung handelsüblicher Indikatoren.

Hilfreich ist das Werk vor allem für erfahrene technische Händler, denen es schlicht zu mühsam ist, jedesmal ihr Bücherregal zu durchforsten bzw. Google zu strapazieren, wenn einem die Berechnungsformel für den Double Smoothed Stochastic entfallen ist. Es dient in erster Linie als Nachschlagewerk und Enzyklopädie technischer Hilfsmittel. Ein vergleichbares Buch in dieser Form und in deutscher Sprache gibt es nicht. „Das GROSSE Buch der TECHNISCHEN INDIKATOREN” ist mit dieser Neu-Auflage auf den Stand der Zeit gebracht worden.


Fimatex

Die technische Analyse lässt sich in vier Teilbereiche unterteilen - in Charttechnik, Markttechnik, Zyklentechnik und Sentimenttechnik. „Das GROSSE Buch der TECHNISCHEN INDIKATOREN” behandelt vornehmlich den Bereich der Markttechnik, welche über die Kraft bzw. Schwäche einer gerade laufenden Kursbewegung Aufschluss geben soll. Basierend auf Kursveränderungen werden Indikatoren berechnet, welche dem Anleger konkrete Kauf- und Verkaufssignale liefern. Der große Vorteil der Markttechnik gegenüber anderen technischen Analysemethoden - die Reduzierung der Subjektivität von Entscheidungen – wird anschaulich dargestellt.

Das Buch beschreibt eine Vielzahl von technischen Indikatorenmodellen, welche umfassend dargestellt und systematisch untersucht werden, und diese jeweils gegliedert nach Aussage, Herkunft, Berechnung, Formel, Standardisierung sowie Inerpretation des Modells. Insgesamt handelt es sich bei diesem Buch um ein Werk, welches sowohl dem Anfänger Grundlagen liefert, als auch dem Profi die Möglichkeit bietet, sein Wissen zu vertiefen.


Kreditwesen

Im Zuge der Aktieneuphorie stieg sowohl bei Börsenneulingen als auch erfahreneren Anlegern, die sich bislang ganz auf die Fundamentanalyse gestützt hatten, das Interesse an charttechnischen Analysemethoden. Nicht wenige hofften so den richtigen Zeitpunkt zum Ausstieg nach einer nie dagewesenen Kursrallye zu finden. Ob dies letztendlich gelang, darf zwar bezweifelt werden, doch ist das vorliegende Einführungswerk für die Aktienanalyse mittels technischer Indikatoren ein zeitloses Instrument, mit dessen Hilfe auch im Börsenalltag sinnvoll gearbeitet werden kann.

Der als Lehrbuch und Nachschlagewerk konzipierte Band bietet eine umfassende, systematische und vor allen Dingen verständliche Darstellung aller gängigen technischen Indikatorenmodelle. Diese sind jeweils nach Aussage, Herkunft, Entwickler, Berechnung und Interpretation gegliedert. Als Grundlage der Indikatorenerklärung dient dabei jeweils der Deutsche Aktienindex. Daneben bietet das Buch Exkurse über die bekannten Candle-Sticks, Elliot-Waves und Neuronale Netze.

Die prägnanten Erklärungen, die mit zahlreichen Abbildungen und Formeln unterlegt sind, mögen dem erfahrenen Charttechniker zu oberflächlich sein; den Wünschen eines Einsteigers dürften sie entgegenkommen. Denn ob nun tatsächlich angestrebt wird, eigene Berechnungen auf PC oder Taschenrechner durchzuführen, oder ob man nur wissen will, was hinter den so häufig gehörten Ausdrücken wie Advance-Decline-Line oder Momentum steckt – dieses Buch gibt in der Regel einleuchtende Erklärungen und anschauliche Anleitungen. Dass die Lektüre eines einzigen Buches aus einem „normalen&rdquot; Anleger freilich noch keinen Chartisten macht, sollte jedem klar sein.


Börsenforum Konstanz

Für eingefleischte Anwender der technischen Analyse bietet das vom Umfang her wahrlich „große” Buch eine umfassende Sammlung der gängigsten Indikatoren und dient somit sowohl als Lehrbuch als auch als Nachschlagewerk. Die einzelnen Indikatoren werden je nach ihrer Verwendung, ihrer Herkunft und ihrer Berechnung erläutert, wobei die Autoren zwischen technischen, Advance/Decline und Sentiment-Indikatoren unterscheiden. Zusätzliche Kapitel erläutern Candlestick-Charts, Fibonacci, Elliot Wave, Gann und Neuronale Netze. Auch wenn viele der vorgestellten Indikatoren eher für fortgeschrittene Anwender gedacht sind, bietet das Werk auch dem Anfänger einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der Indikatoren-Analyse.


Cash

Technische Indikatoren dienen der Analyse von Börsenkursentwicklungen. Von Profis seit 20 Jahren genutzt, sind sie inzwischen auch für den Privatanleger nutz-, weil berechenbar. Von so befremdlichen Bezeichnungen wie Oszillatoren, Kagi Charts und Trin darf sich der Leser nicht abschrecken lassen. Dieses Buch beschreibt und bewertet die Idee samt Aussagekraft aller Indikatoren.

Cash.-Meinung: Ein kompliziertes Thema verständlich aufbereitet.


Tages Anzeiger

Technische Indikatoren waren bis vor wenigen Jahren nur bei Investmentprofis ein Thema. Der Einzug der Computer in fast alle Haushalte macht es nun aber möglich, dass sich auch private Investoren der technischen Börsenanalyse widmen können. Die Autoren decken in der aktuellen Neuauflage des Handbuches in verständlicher Form das komplette Segment der technischen Indikatoren ab und stellt die Logik und Aussagekraft der einzelnen Konzepte vor.


Börsen Berater

Ob Momentum oder Stochastik, ZigZag oder On-Balance-Volume: Technische Indikatoren sind aus der modernen Aktienanalyse nicht mehr wegzudenken. Dieses Buch liefert einen umfassenden Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten, ihre Chancen aber auch Risiken.

Unser Urteil: Ein wertvoller Ratgeber, den jeder Chart-Fan besitzen sollte.


Wertpapier

Technik-Lexikon
„Mit dem vorliegenden Buch haben Sie das momentan umfassendste, transparenteste und ausführlichste Werk über Indikatoren zur Hand.” Mit diesen Worten preist Thomas Müller vom gleichnamigen Börsenverlag die neueste Auflage seines Indikatoren-Buches. Doch zuviel verspricht Börsenfuchs Müller nicht: Denn auf reichlich 600 Seiten finden Freunde der technischen Kursdeutung praktisch alles über Indikatoren jeglicher Art, dazu Grundlagen zu japanischen Kerzencharts, zu Fibonacci-Techniken, Elliot-Wellen, Ganns eigenartige Vorgehensweisen und auch eine Einführung in das Thema Neuronale Netze.


Optionsschein-Magazin

Alles über Oszillatoren, Trendfolger, Zyklentechnik
Dieses Buch klammert wirklich nichts aus. Thomas Müller und Harald Nietzer erläutern in ihrem Werk ausführlich und verständlich die technischen Indikatorenmodelle und deren Anwendung auf den DAX. Das Buch versteht sich hierbei als umfassendes Lehrbuch einerseits und als transparentes Nachschlagewerk andererseits. Die behandelten Indikatoren erstrecken sich von „A” wie ADX bis „Z” wie ZIGZAG. Daneben findet sich im Buch ein Exkurs zu den japanischen Candlesticks, zu Elliott, Fibonacci und Gann.

Im ersten Kapitel werden die Grundlagen der technischen Indikatorenkonzepte besprochen. Im darauffolgenden Teil folgt dann die ausführliche Darstellung von Indikatoren wie Bollinger Bands, Coppok-Indikator, Moving Averages, Momentum, On-Balance-Volume, Prings KST, Rate of Change, Relative Stärke Index, Williams %R und vielen anderen mehr. Neben der rein technischen Analyse behandeln die Autoren in einem eigenen Kapitel auch die psychologische Seite des Tradings. Dem Leser werden die Erfolgskonzepte der Amerikanischen Trader-Legenden wie Elliott, Granville, Gann, Murphy, Pring, Prechter, Williams, Wilder und vielen mehr nahegebracht.

Fazit: „Das GROSSE Buch der TECHNISCHEN INDIKATOREN” trägt dem steigenden Wissensdurst der Börsengemeinde nach technischen Analysemodellen Rechnung. Das Buch wendet sich sowohl an den Profi als auch an den Hobby-Analyst, der auf dem PC oder Taschenrechner eigene Berechnungen durchführen oder einfach wissen will, was hinter den Analysekonzepten steckt.


Wertpapier

Technik-Tüftler
Tag und Nacht sind sie aktiv, die Computer-Freaks, ewig auf der Suche nach dem Super-Indikator. Einem Instrument also, das ihnen den rechtzeitigen Ein- und Ausstieg an den Märkten dieser Welt signalisieren soll. Aber: „Das Ergebnis ist dann stets ein System, das mit phantastischen Buch-Gewinnen exakt dem historischen Kursverlauf angepaßt wurde, das in der Realität jedoch überhaupt keine Überlebens-Chance hat.” So lautet einer der Kernsätze im neuen Buch über technische Indikatoren von Thomas Müller und Harald Nietzer. Beide warnen vor der Illusion, der richtige Computer-Input ergäbe zwangsläufig den richtigen Anlage-Autput. Vielmehr sollte sich der technisch orientierte Börsianer aus allen möglichen Indikatoren diejenigen heraussuchen, die seinem Anlage-Geschmack am besten entsprechen. Und damit er die erstellen und anwenden kann, erläutern Müller und Nietzer die Kurven ausführlich mit Formeln, Interpretationen und Beispielen: Vom Coppock, Momentum oder MACD bis zu Exoten wie Chaikin Oscillator oder CCI.


Wellenreiter

Thomas Müller hat mit „Das GROSSE Buch der TECHNISCHEN INDIKATOREN” eine kleine Bibel über dieses Kapitel der Analyse von Märkten geschrieben. sein Untertitel „Alles über Oszillatoren, Trendfolger, Zyklentechnik” ist ernst zu nehmen, auch wenn das Thema der Zyklen nur kurz angerissen wird. Hierzu hatte er mit „Gewinnen mit Börsenzyklen” ein separates Buch geschrieben.

Für Anleger, die einen sehr aktiven Börsenhandel betreiben und dabei viel mit Indikatoren arbeiten, ist das Buch von Thomas Müller ein Fundstück, um in der eigenen Charsoftware neue Indikatoren auszuprobieren. Die Indikatoren werden definiert, erläutert und mit Beispielen angereichert, so dass der Leser direkt einen Eindruck bekommt, was für ihn wichtig sein könnte. Aufgrund der neuen Version von Tradesignal war das Buch von Müller für mich sehr interessant. Ich konnte mir im Hinblick auf das Trading einen schnellen Überblick über eine Vielzahl der angebotenen Indikatoren verschaffen. Ergänzt wird das Werk mit Erläuterungen für Handelssysteme, Trading-Taktiken und der Darstellung der Börsenstrategie Müllers.

Insgesamt ein lohnendes Nachschlagewerk, das man immer wieder in die Hand nehmen kann.


www.blinvest.de

Oswald Blum über „Das GROSSE Buch der TECHNISCHEN INDIKATOREN”: In dem Buch werden sehr ausführlich 62 Technische Indikatoren, 18 Advance/Decline Indikatoren und 17 Sentiment-Indikatoren vorgestellt. Die Besprechung jedes Indikators gliedert sich dabei immer in ein wiederkehrendes Raster von Abschnitten.

Zunächst erhält der Leser im Abschnitt „Aussage” allgemeine Hintergrundinformationen zu den Indikatoren. Danach wird die „Berechnung” und die „Formel” beschrieben und die „Standardeinstellung” der Parameter genannt. Unter „Interpretation” wird ausführlich die Benutzung des Indikators besprochen. Dazu gehören fast immer 2 Charts des DAX über 1,4 Jahre und über 10 Jahre, jeweils mit dem dazugehörigen Chart des Indikators. In diesem sind dann auch meistens die generierten Kauf- und Verkaufssignale eingezeichnet. Im Abschnitt „Empfehlung” werden weitere Hinweise zur Benutzung des Indikators gegeben und auf mögliche Alternativen hingewiesen. Zu welchen anderen Indikatoren eine enge Beziehung besteht, wird in „siehe auch” aufgelistet. Und schließlich werden in „Empfohlene Literatur” Bücher für eine weiterführende Beschäftigung mit dem Indikator genannt.

In den nachfolgenden Kapiteln wird jeweils ein kurzer Überblick über die genannten Themen gegeben:

Kerzencharts (bzw. Candlestick-Charts)
Fibonacci-Studien
Elliott-Wave
Gann
Börsenzyklen
Neuronale Netze
Stops
Handelssysteme
Rosenheimer Börsenstrategien

Diese Kapitel geben natürlich immer nur einen groben Einblick in die genannten Themen. Man gewinnt jedoch jeweils einen Überblick, was sich hinter den Themen verbirgt. Falls dann das Interesse an einzelnen Themen geweckt ist, dann hat man eine gute Startbasis für eine eigene weitere Beschäftigung mit dem Thema.

Insgesamt gesehen ist das Buch ein sehr umfassendes Nachschlagewerk für Profis. Damit Einsteiger sich nicht von der Fülle der gebotenen Informationen erschlagen fühlen, empfiehlt es sich für sie zunächst mit den grundlegenden Konzepten „Moving Averages” (bzw. Gleitende Durchschnitte) und „Momentum” zu beginnen. Und damit haben sie dann das Rüstzeug sich auch zu Profis zu entwickeln.

Bei der großen Zahl von gebotenen Detailinformationen sollte man jedoch immer, den auch vom Autor im letzten Kapitel „Trading-Taktiken” gegebenen Rat, im Auge behalten: „Halten Sie Ihr System einfach!”


Börsen Kompass

KBV: Börsenbibliothek

Im Laufe der Jahre ist beim Kölner Börsenverlag eine kleine Bibliothek mit Büchern rund um die Themen Börse, Kapitalmarkt, Wertpapiere und Geldanlage entstanden.

Sie reicht von Anfänger- und Einsteigerliteratur bis zu wissenschaftlichen Spezialwerken und umfasst sowohl Bücher, die sich unterhaltsam, bisweilen humorvoll dem Thema Börse nähern, als auch Werke, die nur „mit akademischem Anspruch zu ertragen” sind. Mitglieder des Kölner Börsenvereins können Bücher kostenlos ausleihen.

Ein Verzeichnis der vorhandenen Bücher soll im Migliederbereich der KBV-Homepage veröffentlicht werden. Zu den Büchern, die oft ausgeliehen werden, gehört „Das große Buch der technischen Indikatoren”, von dem jetzt auch die 8. Auflage vorliegt.

Großes Buch technischer Indikatoren

Die 8. Auflage des erstmals 1993 im TM Börsenverlag erschienenen Buches ist überarbeitet, vor allem aber stark erweitert worden. In den Boomjahren 1997 bis 2000 war jedes Jahr eine neue Auflage erschienen. Bis zur vorliegenden 8. Auflage klaffte - wohl baissebedingt - eine Lücke von vier Jahren. Thomas Müller, Gründer und Vorstand des Verlages, hat die Zeit genutzt, um zusammen mit Wolfgang Lindner, dem Werk neues Gewicht zu verleihen. Und das darf man auch wörtlich verstehen: 1 Kilo und 250 Gramm bringt das „große Buch” auf die Waage.

Auf 792 Seiten werden die Themen technische Analyse, Trenderkennung und Timing behandelt, wobei der Schwerpunkt, wie der Buchtitel verspricht, bei den (markt-)technischen Indikatoren liegt. Im ersten Kapitel Grundlagen erfolgt eine geraffte Heranführung an die technische Analyse und das weite Feld der Indikatoren. Auf knapp 500 Seiten werde sie in Kaptitel II alphabetisch sortiert von „A/D-Linie” bis „Zig Zag” vorgestellt: Was sagen sie aus? Wie werden sie berechnet und wie interpretiert? Dabei sind sämtliche Indikatoren in ihrer Anwendung auf den DAX auch grafisch dargestellt, so dass man neben der Theorie auch einen Eindruck von der praktischen Anwendung erhält. Manchmal wirken die grafischen Darstellungen allerdings überladen. Hier stößt man mit schwarz/weiß-Grafiken an die Grenzen des Machbaren. Die alphabetische Ordnung und die Untergliederung Aussage, Herkunft / Entwickler, Berechnung, Formel, Standardeinstellungen, Interpretation, Empfehlungen, Querverweise und Literaturhinweise macht das „Große Buch” zum Lexikon der technischen Indikatoren, das auch fortgeschrittene Anleger und vor allem Profis griffbereit im Regal stehen haben sollten. Den Anfänger verschreckt die Vielfalt und Tiefe des Themas eher. Das „Große Buch” ist als Lehrbuch für Anfänger kaum geeignet, weil es den Leser mit dem Gewicht seiner Inhalte erschlägt. Dazu bedürfe es mehr subjektiver Auswahl und Empfehlung. Genau das hätte aber dem Anspruch und dem Wert des Buches alst Standardwerk zu diesem Thema geschadet.

Kapitel III und IV sind den eigenständigen Indikatorenfamilien „A/D-” und Sediment-Indikatoren gewidmet. Kapitel V und Vl entführen dann in die Welt alternativer Chartdarstellungen (japanische „Candlestick”, „Kagi”, „Renko” und „Equivolume”-Charts). Die Kapitel Vll bis lX widmen sich den zunehmend esoterisch erscheinenden Ansätzen nach Fibonacci, Elliot und Gann. Auch Kapitel X zum Thema Neutrale Netze ist als kleiner Exkurs zu verstehen. Das wichtige Thema „Stops” in Kapitel Xl hätte eine ausführlichere Behandlung und exponiertere Platzierung im Buch verdient als zwischen Seite 681 und 701. Ähnliches gilt für die wertvollen Ausführungen zum Thema „Handelssysteme” in Kapitel Xll und „Trading-Taktiken” in Kapitel XlV. Diese Kapitel sind allerdings eher Inhalt für ein Lehrbuch. Davon umrahmt präsentiert das Buch auf 37 Seiten die „Rosenheimer Börsenstrategien” (Kapitel Xlll), in denen Müller seine eigenen Konzepte darstellt. Auch diese sind im wahrsten Sinne des Wortes „lesenswert”, aber nicht zwingend für ein Nachschlagwerk zu technischen Indikatoren.

Fazit:
Einiges scheint Verleger und Autor Thomas Müller „der Vollständigkeit halber” erwähnen zu wollen, anderes, weil es ihm „am Herzen lag”.

Das macht aus dem „Großen Buch der technischen Indikatoren” noch kein Lehrbuch. Für uns bleibt es aber ein „Muss” für jeden Investor, der sich für die Themen Markttechnik, Trends und Timing interessiert.



Traders´

Das große Buch der technischen Indikatoren - Alles über Oszillatoren, Trendfolger, Zyklentechnik
von Thomas Müller und Wolfgang Lindner

Wer im Trading-Bereich den Überblick behalten will, hat es nicht immer leicht. Ständig werden neue Indikatoren oder Chartarten entwickelt. Und wer sich stets auf dem Laufenden über neue Trends in der Szene hält, hat schnell wieder altes Wissen vergessen. Eine Enzyklopädie schafft Abhilfe und gehört eigentlich in das Bücherregal eines jeden technisch orientierten Händlers.

Was war gleich nochmal ein Polarized Fractal Efficiency-Indikator? Und wie zum Teufel berechnet man den Accumulation/Distribution-Indikator von Larry Williams? Ist ein Aroon kleiner Null nun bullisch oder bearisch? Wer bei solchen Fragen das Googeln anfängt, kann lange suchen und findet meist doch nichts. Abhilfe schafft nun ein 788 Seiten dicker Schinken.

Mit der mittlerweile achten überarbeiteten und stark erweiterten Auflage des Werkes „Das Grosse Buch der technischen Indikatoren” ist den Autoren ein großer enzyklopädischer Wurf gelungen. Von ADX über Negative Volume Index bis Zigzag liefert dieses Buch ausführliche Beschreibungen nahezu aller Indikatoren und Oszillatoren. Mehrere von Experten verfasste Exkurse in Bereiche der Chartdarstellung, Neuronaler Netze, Handelssysteme oder des Money Managements machen das Buch außerdem zu einem Rundumschlag in der Welt des Tradings.

Von Aroon bis Wilder´s Volatility

Kapitel 1 beginnt zunächst mit einer Einführung und Kategorisierung der verschiedenen Typen von Indikatoren. Die Unterschiede zwischen Oszillator und Indikator, zwischen Trendintensitäts- und Trendfolgeindikatoren und Umsatz- und Volatilitätsindikatoren werden hier herausgearbeitet. Die folgenden vier Kapitel - und das sind immerhin fast 500 Seiten - widmen sich dann ganz und gar dem Kernstück des Buches: einer umfangreichen Darstellung, Erklärung und Anwendung von Indikatoren.

Die Struktur der einzelnen Abschnitte lässt tatsächlich nichts zu wünschen übrig. Im Schnitt nimmt ein Indikator bzw. Oszillator fünf Seiten in Anspruch. Den Anfang macht stets der Abschnitt „Aussage”. Die Intention des Werkzeuges wird erklärt und ein paar Worte über seine Entstehungsgeschichte verloren. Beispiel „Elder Ray”:„ Der von Dr. Alexander Elder entwickelte ‚Elder Ray’ repräsentiert eine recht einfache Kombination eines Trendfolgers mit einem Oszillator. (...) Es kommt vielmehr darauf an, hinter den Markt zu blicken, um zu erkennen, ob gerade Bullen oder Bären dominieren, denen es sich anzuschließen gilt.”

Darauf folgt ein Abschnitt Berechnung, in dem die Formel erklärt wird. Der Abschnitt Interpretation widmet sich der richtigen Anwendung des Indikators und informiert darüber, in welchen Marktphasen un in welcher Kombination mit anderen Indikatoren das Werkzeug besonders wirkungsvoll ist. Schließlich wird eine Empfehlung ausgesprochen, auf welche Feinheiten man bei der Anwendung achten sollte. Jeder vorgestellte Indikator wird mit mehreren Chart-Beispielen versehen. Gut ist auch der Hinweis auf weiterführende Literatur zu dem Thema. Wer sich mit der Thematik intensiver beschäftigen will, findet sofort die richtigen Bücher.

Von Neuronalen Netzen und Fibonacci-Studien
Mit einer enzyklopädischen Auflistung sämtlicher Indikatoren ist es noch lange nicht getan. Kapitel 5 bis 14 (knapp 300 Seiten) widmen sich Themen, die zunächst einmal mit dem Titel des Buches nicht allzu viel zu tun haben, aber das Börsenwissen vervollständigen und vertiefen. Zehn Aufsätze beschäftigen sich mit den Themen Japanische Candlesticks, Chart-Darstellungen, Fibonacci-Studien, Elliott-Waves, Gann-Analyse, Neuronalen Netzen, Stopps, Handelssystemen, Börsenstrategien und Trading-Techniken.

Die Kapitel sind in einfacher Sprache geschrieben, so dass auch kopliziertere Themen wie Neuronale Netze für Anfänger verständlich werden. Zahlreiche Grafiken veranschaulichen außerdem die Materie.

Standardwerk für jeden Techniker?

Tatsächlich stellt das „Große Buch der technischen Indikatoren” einen Rundumschlag in der technischen Analyse dar. Das Buch bietet wesentlich mehr, als der Titel zunächst vermuten lässt und beschränkt sich eben gerade nicht auf eine reine Auflistung handelsüblicher Indikatoren. Stellt sich nur noch die Frage, wer so ein Buch braucht. Blutige Anfänger werden sich stellenweise etwas schwer tun. Bei Null wird nicht begonnen und ein gewisses Maß Vorwissen wird vorrausgesetzt. Hilfreich ist das Werk vor allem für erfahrene technische Händler, denen es schlicht zu mühsam ist, jedesmal ihr Bücherregal zu durchforsten bzw. Google zu strapazieren, wenn einem die Berechnungsformel für den Double Smoothed Stochastic entfallen ist. Es dient in erster Linie als Nachschlagewerkund Enzyklopädie technischer Hilfsmittel. Ein vergleichbares Buch in dieser Form und in deutscher Sprache gibt es nicht. „Das grosse Buch der technischen Indikatoren” ist mit dieser Neu-Auflage auf den Stand der Zeit gebracht worden.

Trotzdem gibt es ein paar Gründe zu meckern. Zum einen mögen 788 Seiten inposant sein und sich im Bücherregal besonders toll machen. Notwendig wären sie allerdings nicht gewesen, wenn man einen kleineren Schriftgrad benutzt hätte. Überhaupt scheint die nun 8. Auflage des Werkes nicht an die ästhetischen Standards des Jahres 2005 angepasst worden zu sein. Manchmal erinnert das Layout an Frühwerke zur Technischen Analyse, die im Eigenverlag gedruckt worden ist. Ein anderes Manko ist das Fehlen eines Inex. Das wäre halb so schlimm, wenn die Indikatoren durchgehend alphabetisch sortiert wären. Diese sind aber leider in verschiedene Kapitel wie Sentiment- oder A/D-Indikatoren verstreut und dort jeweils sortiert. Das Aber erschwert die Suche. Wer nach dem Aroon-Indikator sucht, muss nun zuerst herausfinden, in welchem Kapitel der sich befindet.

Das war es aber auch schon mit Kritik. Ansonsten ist „Das grosse Buch der technischen Indikatoren” durchaus empfehlenswert. Der Nutzwert ist hoch, die Sprache verständlich und auch der Preis ist angemessen. Als Bonus liegt übrigens eine Vollversion der Chart-Software Market Maker private professional zum dreimonatigen kostenlosen Test bei.


Termin Markt Magazin

Das grosse Buch der technischen Indikatoren
Von „A” wie ADX bis „Z” wie ZIGZAG wird wirklich kein einziger Indikator ausgelassen. Zusätzlich finden Sie in der vierten Auflage Exkurse über Candle-Sticks, Fibonacci, Elliott, Gann, Neuronale Netze und Stop-Strategien.



Optionsschein weekly

Müller,T/Nietze, H., Das große Buch der technischen Indikatoren. Von „A” wie ADX bis „Z” wie Zigzag: Alles über Oszillatoren, Trendfolger, Zyklentechnik.



Optionsschein Magazin

Dieses Buch klammert wirklich nichts aus. Thomas Müller und Harald Nietzer erläutern in ihrem Werk ausführlich und verständlich die technischen Idikatorenmodelle und deren Anwendung auf den DAX. Das Buch versteht sich hierbei als umfassendes Lehrbuch einerseits und als transparentes Nachschlagewerk andererseits. Die behandelten Indikatoren erstrecken sich von „A”wie ADX bis „Z” wie ZIGZAG. Daneben findet sich im Buch ein Exkurs zu den japanischen Candlesticks, zu Elliott, Fibonacci und Gann.

Im ersten Kapitel werden die Grundlagen der technischen Indikatorenkonzepte besprochen. In darauffolgenden Teil folgt dann die ausführliche Darstellung von Indikatoren wie Bollinger Bands, Coppok-Indikator, Moving Averages, Momentum, On-Balance-Volume, Prings KST, Rate of Change, Relative Stärke Index, Williams %R und vielen anderen mehr. Neben der rein technischen Analyse behandeln die Autoren in einem eigenen Kapitel aich die psychologische Seite des Tradings. Dem Leser werden die Erfolgskonzepte der amerikanischen Trader-Legenden wie Elliott, Granville, Gann, Murphy, Pring, Prechter, Williams, Wilder und vielen mehr nahegebracht.

Fazit:
„Das GROSSE BUCH DER TECHNISCHEN INDIKATOREN” trägt dem steigenden Wissensdurst der Börsengemeinde nach technischen Analysemodellen Rechnung. Das Buch wendet sich sowohl an den Profi als auch an den Hobby-Analyst, der auf dem PC oder Taschenrechner eigene Berechnungen durchführen oder einfach wissen will, was hinter den Analysekonzepten steckt.



Finanzen

Technische Indikatoren wurden vor 10 Jahren zu einem Thema für die Investmentprofis, vor zwanzig Jahren waren sie noch überhaupt keines. Mit der modernen Computertechnik hat sich dies grundlegend gewandelt. Früher waren auch für die einfachsten Berechnungen umständliche, teure Programmierarbeiten erforderlich. Heute kann dagegen jeder Besitzer eines PC auch komplizierteste Berechnugen schnell durchführen. In nur wenigen Stunden können millionen von Daten anlaysiert werden. Mit der Fülle nutzbarer und untersuchbarer Indikatoren wächst allerdings auch der Informationsbedarf zum Thema. Der Autor stelld die technischen Indikatoren, deren Konzepte und Logik und ihre Aussagekraft vor und gibt damit allen an der technischen Analyse Interessierten wertvolles Informations- und Arbeitsmaterial an die Hand.

Der Bestseller von Thomas Müller ist momentan leider vergriffen. Wenn Sie über eine Neu-Auflage unverbindlich informiert werden möchten, dann schreiben Sie uns einfach eine kurze E-Mail an kontakt@boersenverlag.de.

 
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