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Das GROSSE Buch der TECHNISCHEN INDIKATOREN

Alles über Oszillatoren, Trendfolger, Zyklentechnik

Das GROSSE Buch der TECHNISCHEN INDIKATOREN vergriffen

Momentum 


Aussage
Das „Momentum” ist nicht nur die „Mutter vieler Oszillatoren”, sondern mit Sicherheit auch eine der heute am häufigsten verwendeten technischen Studien überhaupt. Die Berechnung ist hier besonders einfach und die Variations- und Anwendungsmöglichkeiten kennen so gut wie keine Begrenzung.

Im „Momentum” wird die Geschwindigkeit bzw. die Kraft oder Stärke einer Kursbewegung gemessen. Durch die fortlaufende Quantifizierung dieser „Schwungkraft”, d.h. deren Richtung bzw. Ab- oder Zunahme, ist das „Momentum” einer der wenigen Indikatoren, der auf einen bevorstehenden Trendwechsel hinweisen kann.

Die „Schwungkraft” der Kurse wird häufig mit dem Wurf eines Balles verglichen. So wird ein senkrecht in die Luft geworfener Ball zunächst eine sehr hohe Beschleunigung aufweisen, die sich jedoch fortlaufend vermindern wird. Die Erdanziehungskraft lässt den Ball schließlich wieder fallen. Ebenso beginnen auch Auf- oder Abwärtstrends mit starken Kursbewegungen, die jedoch im Zeitablauf wieder an „Schwungkraft” verlieren. Diese „Schwungkraft” der Kurse wird nun im „Momentum” analysiert, wobei sich die Beobachtungen auf die Kursrichtung, die Geschwindigkeit der Kursbewegung und auf die Veränderungsrate der Geschwindigkeit beziehen.

Berechnung
Vom heutigen Schlusskurs wird einfach der Schlusskurs vor n Tagen subtrahiert. Das Ergebnis ist eine um die Mittelpunktslinie oszillierende Darstellung, in der ein positiver Oszillatoren-Wert zeigt, dass die Kurse höher sind als vor n Tagen, bei einem negativen Wert sind sie niedriger als vor n Tagen.

Alternativ kann das „Momentum” auch durch eine Division des heutigen Schlusskurses durch den Schlusskurs vor n Tagen und eine anschließende Multiplikation des Quotienten mit dem Faktor 100 berechnet werden, womit dann dort der Mittelpunkt liegt.

Die Aussage beider Berechnungen ist die gleiche, die Ergebnisse unterscheiden sich lediglich in der Skalierung. Dabei sei erwähnt, dass einige Programme auch die Multiplikation mit 100 unterlassen, womit sich der Mittelpunkt dann bei 1.0 befindet. Auch die „Rate-of-Change”, die von manchen Technikern als eigenständige Studie klassifiziert wird, ist nichts anderes als eine „Momentum”-Berechnung auf Prozent-Basis.

Den gesamten Artikel ”Momentum” können Sie hier downloaden.

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