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Anlagetaktik – Kurzfristig Aktien kaufen, langfristig sowieso

24.10.2017

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

was hat das zu bedeuten? Die Aktienmärkte erklimmen einen Gipfel nach dem anderen, angetrieben durch Wirtschaftswachstum, positive Konjunkturprognosen und die überwiegend günstige Entwicklung der Unternehmensgewinne. Kaum markieren die Indizes neue Rekordhochs, mehren sich die Zweifel: Warnungen vor einer gigantischen Blase werden laut, der nahende Kollaps der Finanzmärkte wird vorausgesagt, mindestens aber das jähe Ende der Börsenrallye nebst deftiger Korrektur. Ich finde das „normal“, letztlich positiv. Denn darin steckt Vorsicht, die auch in der täglichen Kursentwicklung selbst zum Ausdruck kommt: Anleger nutzen nachgebende Kurse zu neuen Engagements. Die Börse will offenbar weiter nach oben.

Von einer Überhitzung, von übertriebener Euphorie kann ich nichts erkennen. Und die entsprechenden Aussagen im Rahmen von Anlegerbefragungen bzw. die Signale der bekannten Stimmungsindikatoren sind unterschiedlich, außerdem wechselhaft. Jetzt warnen die Sentiment-Forscher von Sentix: „Hochstimmung bei Industrieaktien mahnt zur Vorsicht.“ Die starke Konjunktur treibt die Stimmung der Anleger für den europäischen Industriesektor auf ein Zweieinhalbjahreshoch. Die Investoren empfinden, dass der Industriesektor deutlich von der boomenden Wirtschaft profitiert. Die ausgebrochene Euphorie mahnt jedoch zur Vorsicht, meinen die Experten. Aus statistischen Untersuchungen der Sentix-Sentiment-Datenreihen lässt sich nämlich ablesen, dass solche Extremwerte in der Regel einen konträren Effekt auf die Märkte haben. Dies lässt sich deutlich auch im Chart des Sektor-Sentiments für Industrieaktien erkennen. In der Vergangenheit waren solche Extrema oftmals ein Vorbote für nahende Korrekturen.

Das ist sicher richtig, aber selbst eine stärkere Korrektur wäre ja kein Drama, sondern nach Bodenbildung eine gute Basis für die Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends. Ignoranz ist nie gut, ähnlich wie gieriger Risikoappetit. Und eine Börsenkorrektur von 20, 30 Prozent gehört grundsätzlich zum Wesen der Märkte, wie andere Analysten erinnern. Aktuell präsentiert sich die Weltkonjunktur in guter Stimmung, und die Gewinnperspektiven der Unternehmen stützen die Aktienmärkte fundamental. Zusätzlich bleibt die globale Geldpolitik trotz aller restriktiven Zwischentöne freizügig.

Besonders auffallend ist schon seit Wochen der Optimismus im Lager der Privatanleger. Hierzu passt die in meinen Augen gute Nachricht als Ergebnis einer Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank: Immer mehr Deutsche zieht es an die Börse. Vor allem Aktien und Investmentfonds stehen hoch im Kurs – 24 Prozent der Befragten machen inzwischen von diesen Anlageformen Gebrauch – im vergangenen Jahr waren es erst 20 Prozent. Das Girokonto ist aber nach wie vor die beliebteste Anlageform: 45 Prozent der Deutschen nutzen dieses auch zur Geldanlage. Im Wertpapierbereich erfreuen sich insbesondere ETFs (Exchange Traded Funds) wachsender Beliebtheit – gerade, wenn es darum geht, sein Geld langfristig anzulegen. Bei ETFs handelt es sich bekanntlich um passiv verwaltete, börsennotierte Investmentfonds, die beispielsweise die Entwicklung eines Aktienindex eins zu eins nachbilden.

Von defensiven Aktien profitieren

Bleiben Sie wachsam! An diesem Appell halte ich angesichts der vor allem (geo)politischen Risikofaktoren unverändert fest. Allerdings rate ich jetzt auch den kurz- bis mittelfristig orientierten Anlegern zu neuen Engagements, wobei die Aktiven unter Ihnen, geschätzte Leser, den marktbestimmenden Profis nacheifern können: Bei nachgebenden bis schwächeren Kursen kaufen, bei deutlichen Steigerungen Kursgewinne mitnehmen. Dabei ist Stockpicking angesagt, denn alle führende Märkte – nicht zuletzt Dax und MDax – zeigen stark unterschiedliche Einzelbewegungen, je nach Situation/Perspektive des Unternehmens.

Langfristig gibt es ohnedies keinen Anlass, an der überragenden Qualität der Aktienanlage zu zweifeln. Hierzu bietet sich der „boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI)“ für den Vermögensaufbau an. Der BCDI besteht aus zehn besonders defensiven Champions-Aktien . Seit der Börseneinführung am 1. Juli 2014 hat der BCDI bis Ende September 2017 +40,4% gewonnen und damit Dax (+30,5%) und Dow Jones (+33,2% ) klar geschlagen. Im Durchschnitt bedeuten +40,4% Plus einen realen BCDI-Gewinn von 13,7% p.a. Anleger haben zwei Möglichkeiten, am BCDI zu partizipieren: Das BCDI-Zertifikat (WKN: DT0BAC) ist mittlerweile das meistgehandelte und damit beliebteste Aktien-Index-Zertifikat der Börse Stuttgart.

Der neue BCDI-Aktienfonds (WKN: A2AQJY) investiert in die zehn BCDI-Aktien sowie in 15 Defensiv-Champions mit den (nächst-)niedrigsten Risikokennziffern.

Mittlerweile haben Anleger mehr als 250 Millionen Euro in diese Instrumente investiert! Ich kenne übrigens niemand, wirklich keinen, der das BCDI-Anlagekonzept negativ beurteilen würde!

Machen Sie also weiter mit – und machen Sie’s gut!
Ihr

Hermann Kutzer
Redaktion
Aktien-Ausblick

P.S.: Kennen Sie bereits die neue Info-Seite zum BCDI-Aktienfonds (WKN: A2AQJY)? Klicken Sie hier...

 
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